Quelle: Beta | Dienstag, 24.07.2018.| 09:10
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POPOVIC: Kaspersky interessiert an Serbien

Nenad Popovic (Fotomc.rs)

Der serbische Minister für Innovationen und technologische Entwicklung, Nenad Popovic, erklärte gestern, dass die russische Firma Kaspersky Interesse daran hat, in Serbien zu operieren.

Popovic traf sich in Moskau mit dem Management von Kaspersky, einem der größten Technologie- und Innovationsunternehmen der Welt, das Cyberspace-Datensicherheitssoftware entwickelt, 4.000 Mitarbeiter beschäftigt und mehr als 400 Millionen Benutzer in 200 Ländern hat.

Der Minister sagte, dass Serbien ausgezeichnete junge Programmierer und die beste Ingenieursschule in Südeuropa bieten kann.

- Hochqualifizierte Ingenieure sind unsere wichtigste Entwicklungsressource, wenn es darum geht, ausländische Investoren im Bereich von Innovationen und IT zu gewinnen - sagte der Minister.

Er sagte, dass der Schutz des Cyberspace, unabhängig davon, ob es um terroristische Bedrohungen oder Cyber-Sabotagen in der Industrie geht, einen Bereich von größter Bedeutung für die Wirtschaft und für die nationale Sicherheit eines Staates darstelle.

- Aus diesem Grund wäre die Ankunft von Kaspersky in Serbien in vielerlei Hinsicht wichtig, nicht nur wegen der neuen Arbeitsplätze. Unsere jungen Ingenieure würden von den besten russischen Experten auf diesem Gebiet lernen und Serbien in der Zukunft zum regionalen Zentrum für Softwareentwicklung im Bereich der Cyber-Sicherheit machen würden - so Popovic.

Das Management von Kaspersky hat bestätigt, dass es bald in Belgrad sein wird, wo es sich mit Vertretern der staatlichen Institutionen, des Privatsektors und der serbischen Universität treffen wird, um alle Möglichkeiten der zukünftigen Ankunft des Unternehmens auf dem serbischen Markt zu prüfen, heißt es in der Pressemitteilung.

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