Quelle: eKapija | Mittwoch, 11.07.2018.| 14:44
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BRNABIC: Regionale Kooperation ist eine Chance für den westlichen Balkan

Ana Brnabic
Ana Brnabic

Die serbische Premierministerin Ana Brnabic nahm am fünften Westbalkangipfel in London teil, bei dem führende Politiker des westlichen Balkans und die höchsten europäischen Beamten die aktuellen wirtschaftlichen, politischen und sicherheitspolitischen Themen diskutierten. Das zentrale Thema war die Wirtschaft und die regionale wirtschaftliche Zusammenarbeit, und der Gipfel wurde von der britischen Premierministerin Theresa May eröffnet, die einen Empfang für die Delegationsleiter organisierte.

In Bezug auf das Wirtschaftspanel sagte Brnabic, dass die wirtschaftliche Entwicklung für den westlichen Balkan wichtig sei und dass die gemeinsame Herausforderung darin bestünde, ein schnelleres und dynamischeres Wachstum des BIP zu erreichen, heißt es auf der offiziellen Webseite der serbischen Regierung.

Zu den Herausforderungen in der Region sagte sie, dass ausländische Direktinvestitionen in der Region, die 4 Milliarden Euro pro Jahr betragen, erhöht werden müssten und dass es intensive Bemühungen geben müsse, um die Arbeitslosenquote bei Jugendlichen und die Auswanderung von qualifizierten Fachkräften zu verringern..

- Die Stärkung der regionalen Zusammenarbeit ist eine Chance, die wir nicht verpassen dürfen - unterstrich Brnabic.

Sie weist darauf hin, dass die Region eine schnellere Umsetzung des mehrjährigen Aktionsplans für einen regionalen Wirtschaftsraum in den westlichen Balkanländern benötige, der auf dem Gipfeltreffen von Triest verabschiedet wurde und Handel, Investitionen, Mobilität und digitale Vernetzung mit sich bringe.

Die Premierministerin sagte auch, dass "die Region ein neues Modell des Wirtschaftswachstums braucht, das auf Investitionen in Innovationen und neue Technologien, Forschung und Entwicklung und die Schaffung eines günstigen Umfelds für Start-ups basiert. Wir müssen eine auf Digitalisierung, Innovationen und IT fokussierte Wirtschaft entwickeln, betonte Brnabic.

Fortsetzung der Strukturreformen und Stärkung der Rechtsstaatlichkeit

Voraussetzung für den Aufbau einer modernen Wirtschaft ist die Fortsetzung der Strukturreformen und die Stärkung der Rechtsstaatlichkeit. Brnabic betonte, dass sich die serbische Regierung auf die Bekämpfung der Korruption, die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung und die systemische Einführung elektronischer Dienste für die Bürger und die Wirtschaft konzentriert, wodurch die Geschäftsbedingungen und die Lebensqualität verbessert werden.

- Infrastrukturinvestitionen sind die Grundlage einer starken Wirtschaft: Ohne eine gute Infrastruktur gibt es keine Entwicklung des Handels oder ein beschleunigtes Wirtschaftswachstum - betonte die serbische Ministerpräsidentin.

Bei der Umsetzung des mehrjährigen Aktionsplans für einen regionalen Wirtschaftsraum in den westlichen Balkanländern wurden Fortschritte bei der gegenseitigen Anerkennung beruflicher und akademischer Qualifikationen erzielt, die die Mobilität erleichtern, während das Projekt des elektronischen Austauschs von Dokumenten die Zoll- und Grenzverfahren beschleunigen wird.

Brnabic wies auch auf die Bedeutung der regionalen Investitionsplattform hin, die von regionalen Handelskammern gemeinsam vorbereitet wurde und potenziellen Investoren die Möglichkeit bietet, in der Region zu investieren.

Sie wies insbesondere auf die Fortschritte auf dem Gebiet der digitalen Verbindung hin. Im Juni dieses Jahres wurde auf dem Gipfel von Sofia die Digitale Agenda für den westlichen Balkan angenommen, die zur Stärkung der Kapazitäten der elektronischen Behördendienste und verschiedener elektronischer Dienste insbesondere im Bereich des öffentlichen Auftragswesens und der Gesundheitsversorgung beitragen wird.

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