Quelle: Politika | Montag, 25.06.2018.| 00:41
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Staat nimmt stärker an der Ernteversicherung teil - Mögliche Erhöhung der Subventionen auf 70%

(FotoDenphumi/shutterstock.com)
Landwirte aus Westserbien, deren Ernte, wie sich herausstellt, am stärksten von ungünstigen Wetterbedingungen, insbesondere Hagel, betroffen ist, können erhebliche Subventionen für die Versicherung ihrer Produktion erhalten, schreibt die Belgrader Tageszeitung Politika.

Wie die Zeitung berichtet, erwägt die serbische Regierung die Möglichkeit, den Anteil der Subventionen von derzeit 40% auf 60 bis 70% in den am stärksten betroffenen Gebieten zu erhöhen.

Wie Landwirtschaftsminister Branislav Nedimovic gegenüber Politika sagte, wurde das System der Versicherungsunterstützung in den am stärksten betroffenen Gebieten erweitert. Er hoffe, dass die Initiative im nächsten Jahr in die Praxis umgesetzt wird.

Die in Serbien tätigen Versicherungsgesellschaften bieten Landwirten die Möglichkeit, nahezu jede Art von Produktion bei fast allen gängigen Risiken zu versichern. Allerdings sind nur 10% der Ernten in Serbien versichert, womit das Land in Europa mit einem Durchschnitt von 50% ganz unten steht.

Ein Ertragsausfall kann gegen verschiedene Risikoarten abgesichert werden. Feuer, Donnerschläge und Hagel gelten als die wichtigsten und rund 95% der Produzenten entscheiden sich für diese Art von Versicherung.

Überschwemmungen, Herbst- und Frühlingsfrost oder Stürme sind zusätzliche Risiken, aber es gibt kein großes Interesse an dieser Art von Schutz, da sie die Prämie erhöhen.

Die Prämie hängt von der Art der Ernte, dem Standort der Plantage, der Deckungsoption, dem Ertrag und dem Preis des Produkts ab.

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