Quelle: Beta | Dienstag, 27.01.2009.| 15:12
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Deutsche KfW Bankgruppe unterzeichnet Vertrag über Kreditlinie im Wert von 75 Mio. Euro mit 5 serbischen Banken - Förderungsmittel für Städte, Gemeinden und Wirtschaft

(Fotob)

Die Förderbank der deutschen Wirtschaft und Entwicklungsbank für die Transformations- und Entwicklungsländer KfW unterzeichnete heute (27. Januar 2009) den Vertrag über eine Kreditlinie im Wert von 75 Mio. Euro für die Finanzierung der kommunalen Infrastruktur und Erhöhung der Energieeffizienz mit fünf Banken in Serbien.

Kleine und mittlere Unternehmen und Kommunen können Kredite zu einem jährlichen Zins von 6% auf eine Laufzeit von sieben Jahren beantragen.

Die Bundesregierung hat 30 Mio. Euro für die Erneuerung und Modernisierung von Kindergärten und -krippen, Schulen und Krankenhäusern in serbischen Städten bereitgestellt. Kredite können bei der "Banca Intesa" beantragt werden.

Restliche 45 Mio. Euro sind für verschiedene Projekte zur Erhöhung der Energieeffizienz und Nutzung von erneuerbaren Energiequellen bestimmt, die die Senkung des Energieverbrauchs um mindestens 20% ermöglichen. Diese Kredite sollen über die Banken "Čačanska banka", "Raiffeisen Bank", "Volksbank" und "Procredit Leasing" realisiert werden.

Der serbische Zentralbankpräsident Radovan Jelašić, der der Unterzeichnung des Vertrags beigewohnt hat, unterstreicht die Vorteile der Kreditlinie der Bundesregierung. Es handelt sich um eine äußerst gute Gelegenheit, die finanzielle Unterstützung für Projekte zur Senkung des Energieverbrauchs und Verbesserung des Umweltschutzes während der globalen Finanzkrise zu bekommen.


die Vorsitzende des Exekutivenausschusses der "Banca Intesa", Draginja Đurić, erklärt, dass die KfW Projekte im Wert bis 2,5 Mio. Euro finanzieren will. 800.000 Euro stellt die KfW und den Rest der Summe die "Banca Intesa" zur Verfügung.

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