Quelle: Tanjug/Beta | Donnerstag, 14.06.2018.| 01:50

Regierung überlegt Verringerung der steuerliche Belastung von Kraftstoffen - Verbrauchssteuer hat keine Priorität für IWF

Illustration (FotoVGstockstudio/shutterstock.com)

Leiter der Mission des Internationalen Währungsfonds (IWF) für Serbien James Roaf ist der Meinung, dass die Verbrauchssteuern keine Priorität haben sollen, da der Anstieg der Kraftstoffpreise im letzten Jahr eine Folge des Anstiegs der Ölpreise und nicht der Erhöhung der Verbrauchsteuern sei.

Auf einer gemeinsamen Konferenz mit Vertretern der Regierung und der Zentralbank Serbiens sagte Roaf, dass Im Zusammenhang mit dem Wirtschaftswachstum die Mehrwertsteuer und die Verbrauchssteuer "gute Steuern" seien. Viel effizienter wäre eine Senkung der Lohnsteuer oder parafiskalischer Gebühren, glaubt er.

Serbiens Finanzminister Sinisa Mali sei damit einverstanden und fügte nur hinzu, dass die Regierung jedoch die mögliche Senkung der Verbrauchssteuern überlege.

- Wir arbeiten sehr intensiv mit der Regierungschefin zusammen, um die bestmögliche Maßnahme zu finden und auf Forderungen unserer Bürger in dieser Sache einzugehen - erklärte Mali auf einer Pressekonferenz in Belgrad.

Nicht jede Maßnahme kann isoliert betrachtet werden, und die Priorität besteht darin, die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft durch Maßnahmen zu erhöhen, die zum Wachstum der Wirtschaftstätigkeit beitragen, erklärte er.

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