Quelle: seebiz.eu | Montag, 11.06.2018.| 07:57
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IKEA will Einwegprodukte aus Kunststoff bis 2020 aus dem Sortiment entfernen

Der schwedische Möbelkonzern IKEA will grüner werden. Dazu sollen die Möbel bis 2030 nur noch aus nachwachsenden und recycelten Rohstoffen bestehen und alle Einwegprodukte aus dem Sortiment sowie aus den integrierten Restaurants bis 2020 entfernt werden.

Ikea hofft, den CO2-Fußabdruck so im Vergleich zu 2016 um 80 Prozent senken zu können.

Die Rohstoffe machen bei Ikea einen Löwenanteil der Klimawirkung aus – nach Angaben des Unternehmens seien sie 2016 für insgesamt 38 Prozent der Emissionen verantwortlich gewesen.

An zweiter Stelle folgte mit 23 Prozent die Produktnutzung der Kunden. Aktuell werden laut einer Ikea-Sprecherin etwa 60 Prozent des Sortiments aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Der Anteil an recycelten Materialien liegt bei 10 Prozent.

Ganz im Einklang mit dem angekündigten EU-Verbot von Einwegprodukten wie Plastikgeschirr, -besteck, -strohhalme, Wattestäbchen aus Plastik und Plastikhalterungen von Luftballons verbieten will, um die Umweltverschmutzung durch Plastikmüll zu bekämpfen.

"Wir setzen uns dafür ein, mit allen zusammenzuarbeiten – von den Rohstofflieferanten bis hin zu unseren Kunden und Partnern“, so der Ikea-Chef Torbjorn Loof.

Mit der erneuerten Nachhaltigkeitsstrategie geht das Unternehmen neue Wege, da es sich um die erste derartige Strategie handelt, die auf das gesamte Ikea-Franchisesystem und die gesamte Wertschöpfungskette abzielt.

Gemeinsam mit Unternehmen wie H & M, Sony und Coca Cola hat sich Ikea verpflichtet, sich wissenschaftsbasierte Ziele zu setzen. Mit solchen Maßnahmen soll dazu beigetragen werden, dass die Ziele des Pariser Klimaübereinkommens von 2015 erreicht und die globale Erwärmung auf 2 Grad Celsius oder weniger begrenzt werden.

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