Quelle: RTS | Mittwoch, 13.06.2018.| 10:16
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POPOVIC: Wir schaffen Bedingungen für slowakische Investitionen in Serbien

Nenad Popovic (Fotomc.rs)

Der serbische Minister für Innovation und technologische Entwicklung, Nenad Popovic, nahm zusammen mit Vertretern der Unternehmen aus beiden Ländern an dem Wirtschaftsforum Serbien-Slowakei teil. Das Forum konzentrierte sich auf Digitalisierung, IT-Sektor und Innovationen.

Minister Nenad Popovic betonte, dass das Hauptziel seines Aufenthalts darin bestand, ein besseres Geschäftsumfeld für serbische Geschäftsleute zu schaffen, da diese Menschen beschäftigen und den Lebensstandard erhöhen.

Er wies darauf hin, dass der 100. Jahrestag der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zur Slowakei im Jahr 2018 gefeiert wird, und brachte seine Überzeugung zum Ausdruck, dass sich die langfristigen freundschaftlichen Beziehungen der beiden Länder eine in der intensiveren Zusammenarbeit zwischen den Geschäftsleuten in Zukunft widerspiegeln würden.

Der Minister stellte der Delegation die wirtschaftlichen Ergebnisse Serbiens vor und betonte das reale BIP-Wachstum von 4,5% gegenüber dem entsprechenden Zeitraum vor einem Jahr, aber auch die Bemühungen der Regierung, das Land als einen günstigen Investitionsstandort zu präsentieren.

Er sagte slowakischen Unternehmern, dass Serbien den größten Zustrom von ausländischen Investitionen in der Region habe, wies auf die Vorteile von Investitionen in Serbien hin und sendete die Botschaft aus, dass die serbische Regierung bereit sei, slowakische Investitionen zu unterstützen, insbesondere in am wenigstens entwickelten Gebieten.

Popovic schlug auf dem Forum der beiden Länder vor, an einem gemeinsamen Programm zu arbeiten, das die Fertigstellung eines Teils der slowakischen Produktion in Serbien ermöglichen würde.

- Geschäftsräume, Bau- und landwirtschaftliche Flächen, Gehälter, elektrische Energie und Einkommenssteuer machen Serbien zu einem günstigen Investitionsstandort. Wir sind auch durch die Donau verbunden, was die Transportkosten für große Frachten weiter senken kann - sagte er.

Am Rande des Forums traf sich Popovic mit dem slowakischen Wirtschaftsminister Peter Ziga, um mit ihm die Möglichkeiten zur Verbesserung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern und die Möglichkeiten zur Anwerbung slowakischer Investitionen in Serbien zu erörtern.

Im Anschluss an das Treffen sagte Popovic, dass der Handel mit der Slowakei fast 600 Millionen Euro betrage, aber auch dass die Potenziale viel größer seien.

Ziga sagte, dass es zwischen den beiden Ländern keine offenen Probleme gebe, was Verhandlungen und Kooperation in Bezug auf den IT-Sektor, Innovationen und Geschäfte ermöglicht.

Er fügte hinzu, dass Energie auch auf dem Treffen besprochen worden sei, wobei man bedenkt, dass slowakische Unternehmer aus diesem Sektor bereits in Serbien präsent sind.
Minister Popovic besuchte auch den Technologiepark Trnava, wo er mit Ingenieuren die Produktionsanlagen besichtigte und die neuesten Technologien kennenlernte, die in der slowakischen Automobil- und Luftfahrtindustrie zum Einsatz kommen sollen.

Der Industriepark in Trnava ist ein EU-Projekt und gehört zum Exzellenzzentrum der Slowakischen Universität. Die EU investierte 80 Mio. EUR in ihre Entwicklung.

Im Technologiepark führen Studenten gemeinsam mit Professoren und Ingenieuren digitale Tests an Auto- und Flugzeugkomponenten durch.

Einige der wichtigsten serbischen Unternehmen, die am Forum in Bratislava teilnahmen, sind Simpo Sik, EnviroTech, PPT Namenska, Gosa ...

Im Rahmen des zweitägigen Besuchs in der Slowakei nahm der serbische Minister auch an der achten Plenarsitzung des Internationalen Komitees für wirtschaftliche Zusammenarbeit Serbiens und der Slowakei teil.

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