Quelle: Tanjug | Sonntag, 03.06.2018.| 17:34
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KOSTIC: Wir setzen unsere Investitionen in Banken in der Region fort

Miodrag Kostic
Miodrag Kostic

Die MK Gruppe, die laut Worten ihres Inhabers Miodrag Kostic in den letzten 20 Jahren mehr als eine Milliarde Euro in Serbien investiert hat - am meisten in Agrarindustrie, Hotels, Bankensektor, wird seine Investitionen in das Hotelgewerbe, die jüngste Sparte dieser Holding fortsetzen, und man hat auch die Übernahme von noch einigen Banken in der Region vor.

Eine der letzten Investitionen der MK Gruppe wurde im Bankwesen realisiert. Das sei die Übernahme der fünftgrößten Bank in Slowenien, der Gorenjska banka gewesem, sagte Kostic in einem Interview für die Nachrichtenagentur Tanjug und fügte hinzu, dass sie jetzt 33% der Anteile, aber 61% der Stimmrechte dieser Bank hätten.

- In Hinsicht darauf kann ich sagen, dass wir in diesem Moment die Mehrheitsbeteiligung an der Gorenjska banka haben - so Kostic.

Und in Bezug auf die zukünftigen Übernahmen in der Region sagt er, es sei noch zu früh, darüber zu sprechen. Infrage würden, laut seinen Worten, ausschließlich Banken kommen, "die im Einklang mit der Möglichkeiten der AIK Bank und der ganzen Gruppe sind".

- Das hängt, natürlich, auch von dem Angebot auf dem Markt. Wir werden beide Seiten analyisieren und uns entscheiden.

Zahlreiche Investoren hätten, laut seinen Worten, in den vergangenen Jahren unvernünftig schnell in Hotels und Banken in Serbien und der Region investiert, obwohl viele von ihnen nicht genau gewußt hätten, "was sie mit diesen Investitionen tun sollen". Ihre Finanzierungsquellen seien meistens kurzfristig gewesen, und diese Branchen verlangen, seiner Meinung nach, langfristige Investitionen.

Er sagt, dass die Art und Weise, wie früher im Bank- und Hotelgeschäft gearbeitet wurde, nicht mehr nachhaltig sei und dass man mit der Digitalisierung Schritt halten müsse.

- Das ist bei Banken noch ausgeprägter, da die Digitalisierung mit Kostenoptimierung einhergeht. Jemand ist bereit und jemand ist nicht darauf vorbereitet, und wir sehen dort viel Platz - erklärt Kostic.

Der Bankensektor in Südosteuropa, und insbesondere in den ex-jugoslawischen Republiken, sei, seiner Meinung nach, im im Konsolidierungsprozess.

- Die Banken werden konsolidiert, man wird sie verkaufen und wir betrachten derzeit mehrere Ziele in der Region. Das bedeutet aber nicht, dass wir alles, was wir beobachten, auch kaufen werden - so Kostic.

- Wenn wir jedoch die Möglichkeit haben, das, was wir wollen, zu den von uns erwarteten Preisen zu kaufen, werden wir das wahrscheinlich tun - unterstreicht er.

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