Quelle: Beta | Dienstag, 15.05.2018.| 13:26
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Einigung über Regionale Investitionsagenda

Illustration (FotoASDF_MEDIA/shutterstock.com)

Die Regionale Reformagenda für Investitionen (RIRA) wurde von Vertretern von sechs westbalkanischen Staaten (WB6) auf der Ministertagung des Investitionsausschusses für Südosteuropa (SEEIC) in Tivat, Montenegro, am Freitag (11. Mai 2018) bestätigt, gab der Regionale Kooperationsrat (RCC) bekannt.

Ziel der Regionalen Reformagenda fšr Investitione ist eine stärkere Harmonisierung der Investitionspolitiken von sechs westbalkanischen Staaten mit den Standards der Europäischen Union (EU) und internationalen Best Practices im Rahmen der SOE-2020-Strategie, des Mitteleuropäischen Freihandelsabkommens (CEFTA) und der EU-Heranführungs- und Beitrittsprozesse .

Die Tagun, an der regionale Minister, stellvertretende Wirtschaftsminister sowie für Investitionen in der Region zuständige leitende Beamte teilnahmen, wurde vom Wirtschaftsministerium Montenegros und vom Regionalen Kooperationsrat veranstaltet.

Dragica Sekulic, Wirtschaftsministerin Montenegros, drückte ihre Zufriedenheit über den Abschluss dieses wichtigen Schrittes bei der Umsetzung des mehrjährigen Aktionsplans für regionale Wirtschaftsräume (MAP REA) aus, der von den Premierministern der Region auf dem WB6-Gipfel letzten Juli in Triest verabschiedet wurde.

- Dieses Dokument gibt eine gute Grundlage für die ernsthafte Arbeit an der Reformagenda der einzelnen Volkswirtschaften im Westbalkan, bringt aber auch eine wettbewerbsfähige und investitionsfreundliche Perspektive für die Region mit sich, so dass die Region ein attraktiver Investitionsstandort werden kann - sagte Sekulic.

Gazmend Turdiu, stellvertretender Generalsekretär des Regionalen Kooperationsrates (RCC), sagte: "Dies ist ein Prozess, und wir sind alle zusammen dessen Eigentümer und zugleich verantwortlich dafür. Deshalb müssen wir unsere Kapazitäten und Ressourcen gut koordinieren, um die vor uns liegenden Herausforderungen erfolgreich angehen zu können. "

Die RIRA wird zur Präsentation, Erwägung und Genehmigung der Ministerpräsidenten der Region bei den bevorstehenden WB6-Gipfeltreffen in Sofia und London, die am 17. Mai bzw. am 10. Juli stattfinden, weitergeleitet werden.

Die Teilnehmer des Treffens erkannten die führende Rolle der gemeinsamen SEEIC-CEFTA-Arbeitsgruppe für Investitionen als wichtigste regionale Plattform für die Umsetzung von Maßnahmen, die von der MAP-REA-Säule für Investitionen gefordert werden, gab der RCC bekannt.

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