Quelle: eKapija | Mittwoch, 09.05.2018.| 20:35
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Eröffnung neuer Tresnjober Kitas in Belgrad bis Ende 2018 - Vorschuleinrichtung überlegt Expansion in Serbien und Region

Der Kampf um Kitaplätze in Belgrad hat bereits begonnen. Am ersten Tag des Wettbewerbs, dem 7. Mai, sind 3.500 Bewerbungen innerhalb von 24 Stunden eingegangen, rund 1.500 davon elektronisch.

Bis 18. Mai können sich Eltern um Plätze für ihre Kinder in staatlichen Krippen und Kindertagesstätten in der serbischen Hauptstadt bewerben. Alle, die sich Zeit und Stress ersparen wollen, und ihren Kindern entsprechende Betreuung sichern, können sich an private Vorschuleinrichtungen wenden.

Eine der ältesten privaten Vorschuleinrichtungen sowohl in Belgrad, als auch in Serbien - Trešnjober, wurde noch 2001 gegründet. Jeden Tag werden in ihren Kitas ungefähr 350 Kinder betreut. Sie sind in 22 Gruppen an drei Standorten - Vracar, Zvezdara und Altina geteilt. Programme, die in dieser Vorschuleinrichtung realisiert werden, bestehen aus drei miteinander verbundenen Einheiten - Krippen für Kinder bis 3 Jahre, Vorschulprogramm für Kinder bis 5,5 Jahre plus Schulkindergarten für die Vorbereitung von schulpflichtigen aber noch nicht schulreifen Kindern auf die Schule und Kinderhort zur Betreuung schulpflichtiger Kinder im Grundschulalter (7-10 Jahre).

- Wir gestalten unsere Programme, um Bedürfnisse und Interessen von Kindern zu erfüllen und ihnen das Recht auf freie Wahl zu geben, weil wir glauben, dass Kinder in der Lage sind, selbst auszuwählen, was sie lernen wollen. Im Vordergrund stehen nicht die vorgeplanten Inhalte, sondern die Entwicklung des funktionalen Denkens. Wir haben uns für Projekte als Lernmethode entwickelt, weil sie jedem Kind ermöglichen, Themen, die es interessieren, durch Spiel zu erforschen. Gleichzeitig, in Zusammenarbeit mit der kommunalen Selbstverwaltung und Eltern können sie begreifen, dass man nicht nur in Bildungseinrichtungen, sondern überall lernen kann - erfahren wir von Ljiljana Todorovic, Chefpädagogin in der Vorschuleinrichtung PU Tresnjober.

Neben regelmäßigen, bietet diese Vorschuleinrichtung auch zusätzliche Programme, um auf besondere Interessen von Kindern einzugehen. Im Angebot sind Fremdsprachenkurse (Englisch und Französische), Sport-Schule, rhythmische Sportgymnastik und Tanz, Schauspielschule, Karate...

Expansion in Serbien und der Region

Diese Vorschule hat die Öffentlichkeit auf sich im September 2017 aufmerksam gemacht, als sie als die erste in Serbien eine strategische Partnerschaft mit dem europaweit größten Kita-Kette Crechinter eingegangen ist. Sie haben damals die Eröffnung von neuen Kitas sowohl in Belgrad, als auch in ganz Serbien angekündigt.

Ljiljana Todorovic
Ljiljana Todorovic


Von Ljiljana Todorovic erfahren wir, dass sie diesen Plan nicht aufgegeben hätten, aber dass sie die Nachfrage am Markt und Bedürfnisse der Eltern sorgfältig analysieren.

- Wir erwarten die Realisierung unserer Pläne und Eröffnung von neuen Kindertagesstätten schon im September und April. Wir betrachten auch andere Städte und die ganze Region und sind überzeugt davon, dass es Chancen für die weitere Entwicklung gibt - erklärt sie.

Im Einklang damit steigt die Anzahl der Mitarbeiter von Tresnjober. In diesem Moment gibt es mehr als 50 Mitarbeiter. Neben Kindergärtnerinnen und Krankenschwerstern beschäftigen sie auch andere Fachleute, weil sie die Qualität der Betreuung und Ausbildung erhöhen wollen. Investitionen in die Fort- und Weiterbildung von Beschäftigten stellen deshalb absoluten Imperativ für sie dar, so Todorovic.

In Hinsicht auf seine Pläne wird Tresnjobar seinen achtzehnten Jahrestag mit viel größeren Kapazitäten feiern. Sie seien stolz auf das Jubiläum, aber dies mache sie zugleich "verantwortlich vor all den Jahren der hingebungsvollen Arbeit".

Inklusion und Respekt für Vielfalt

Wenn wir über die Inklusion nachdenken, erleben wir sie nicht als gesetzliche Verpflichtung, sondern als das Recht jedes Kindes und jedes Elternteils und Erziehers, unterschiedlich zu sein und sich dabei gut zu fühlen, so Todorovic.

Der größte Teil der Inklusionsprogramme beruht auf der Idee, dass alle gleich sind, dass sie gleiche Bedürfnisse haben, aber die Wege ihrer Verwirklichung mögen verschieden sein.

- Wir respektieren diese Idee, gehen aber einen Schritt weiter, weil wir nicht glauben, dass wir alle gleich sind, sondern dass wir gleich unterschiedlich sind. Und das Recht, uns voneinander zu unterscheiden, kann uns alle nur bereichern. Die Unterschiede im Kulturkapital, das Kinder aus ihren Familien und Gemeinschaften bringen, dürfen nie die Grundlage für die Diskriminierung sein, sondern für die Entwicklung des sozialen Kapitals durch Interaktion und Vernetzung und den Aufbau der Beziehungen von Zugehörigkeit und Akzeptanz. Wir realisieren wir das? Indem wir keien Programme für Kindern vorbereiten, sondern sie mit Kindern gestalten - sagt Ljiljana Todorovic.

S.Š.

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