Quelle: Novosti | Dienstag, 24.04.2018.| 21:28
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Intesa wird keine neuen Banken in Serbien kaufen - Eine Kapitalanlagegesellschaft gegründet

(Fotoquka/shutterstock)
Die Banca Intesa habe keine neue Übernahme in Serbien vor, behauptet Ignacio Jaquotot, Geschäftsführer der Sparte internationaler Banken der Intesa Sanpaolo Group.

Der neue Geschäftsplan der Intesa Sanpaolo Group für den Zeitraum 2018-2021 folgt drei strategischen Richtlinien - signifikante Reduzierung des Risikoprofils ohne Kosten für die Aktionäre, Kostensenkung durch weitere Vereinfachung des Geschäftsmodells und Steigerung des Umsatzes durch Identifizierung neuer Geschäftsmöglichkeiten - so Jaquotot.

- Banca Intesa ist, meiner Meinung nach, die stärkste Bank in Serbien, mit fast 1,4 Mio. Kunden und einem Marktteil von 17% an den Gesamtaktiva des Bankensektors. Dies ermöglicht ihr, die entscheidende Rolle in der Unterstützung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung des Landes zu spielen - sagte Jaquotot.

Sie seien, laut seinen Worten, mit den Ergebnissen der Banca Intesa sehr zufrieden. Er erinnert daran, dass die Bank 2017 einen Nettogewinn von 98 Mio. EUR erzielte, um 21% höheren als 2016.

Die Banca Intesa hat unlängst eine Kapitalanlagegesellschaft gegründet, welche die Fonds Intesa Invest verwalten wird. "Mittelfristig ist es sinnvoll zu erwarten, dass der Markt für das Vermögenmanagement in Serbien, der derzeit eine bescheidene Größe aufweist, nachhaltig wachsen wird", sagte er.

In Bezug auf die Konsolidierung des Bankensektors in Serbien ist er der Meinung, dass es keine dramatische Veränderungen zu erwarten sind, weil "Serbien als natürliche Brücke zwischen Evropa und dem Mittelmeerraum einen attraktiven Investitionsstandort für ausländische Bankgruppe darstellt".

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