Quelle: Beta | Sonntag, 22.04.2018.| 23:17
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Technische Hilfe der Weltbank für mehr Effizienz in EPS - Zwei Vereinbarungen und Vertrag über Spende im Wert von 1,35 Mio. EUR unterzeichnet

(FotoKristi Blokhin/shutterstock)
Der Vizepräsident der Weltbank für Europa und Zentralasien, Cyril Muller, und der serbische Finanzminister Dusan Vujovic haben am Donnerstag (19. April 2018) in Washington drei Vereinbarungen unterzeichnet, zwei über Beratungsleistungen (Reimbursable Advisory Services, RAS), gab die Weltbank heute bekannt. Die Vereinbaurungen und der Vertrags wurden am Donnerstag (19. April 2018) in Washington unterzeichnet.

Im Rahmen der ersten Vereinbarung soll die Weltbank der Regierung Serbiens die technische Hilfe für die Verbesserung der Leistungen des Eelktrizitätsunternehmens Serbiens (EPS) leisten, durch die Stärkung der Unternehmensführung, Risikoverwaltung und Geschäftsplanung. Dies soll mehr Effizienz in EPS sichern.

Im Rahmen der zweiten Vereinbarung wird die Weltbank Serbien technische Hilfe leisten, bwz. ihm ihre Methoden und Werkzeuge zur Verfügung stellen, damit Serbien seine Nationale Bewertung des Risikos der Geldwäsche aktualisieren kann.

In der Pressemitteilung heißt es, dass die beiden Abkommen eine Antwort auf die Anfrage Serbiens nach Expertise der Weltbank sind.

Die vom Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) finanzierte und von der Weltbank verwaltete Finanzhilfe in Höhe von 1,35 Mio. USD soll die Qualität der Finanzinformationen der Regierung verbessern, die genaue Daten über Vermögen, Schulden und Einnahmen und Ausgaben liefern, und auf diese WEise zu einer verbesserten Verwaltung der öffentlichen Mittel beitragen, heißt es in der Pressemitteilung.

Das Finanzministerium berichtete, dass sich Muller und Vujovic im Rahmen der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank zusammentrafen. Muller sagte dabei, es sei wichtig, dass Serbien zu Ländern mit den besten fiskalischen, makroökonomischen und Reformergebnissen gehöre, ums sich weiterhin als stabiles und sicheres Land auf dem Balkan zu präsentieren.

Muller sagte, Serbien habe außerordentliche Ergebnisse im Bereich der Währungstabilität und der Haushaltskonsolidierung erzielt, und das Land habe nun besser als je zuvor Einblick in die realen Entwicklungsmöglichkeiten. Dies ermöglicht ihm, seine Prioritäten bei der präziseren Fortsetzung der Reformen definieren.

- Auf dem Weg, den es vor einigen Jahren antrat, hat Serbien spürbare Fortschritte erzielt und muss nun diesen positiven Tempo bei der Durchführung der ursprünglichen Projekte und der Reformen mit gleichem Engagement fortsetzen - sagte Müller und fügte hinzu, dass die gute Bewertung und die erzielten Ergebnisse einen reifen Markt für neue Investoren gesichert hätten. Die Weltbank werde, laut seinen Worten, die Zusammenarbeit fortsetzen und die Regierung Serbiens bei der Überwindung der unasuweichlichen Herausforderungen unterstützen.

Minister Vujovic sagte auf dem Treffen, dass Serbien in allen eingeleiteten Reformen beharrlich bleiben und das dynamische Wirtschaftswachstum und eine stabile makroökonomische Situation fortsetzen will. Er unterstrich dabei die Bedeutung der Unterstützung der Weltbank in diesem Bereich, durch strukturelle und andere Kredite.

- Wir haben eine dreijährige Vereinbarung mit dem IWF abgeschlossen, aber wir haben auch eine Menge Aufgaben vor uns, wie die Reform der öffentlichen Verwaltung, die Steuerverwaltung und das Steuersystem, die Umstrukturierung der großen staatlichen Unternehmen und die Fortsetzung des Prozesses der Privatisierung der staatlichen Unternehmen - sagte Vujovic.

Auf dem Treffen wurden serbische Erfolge bei der Durchführung des früheren dreijährigen Stand-by-Arrangements gelobt, das die Regierung Anfang 2015 mit dem IWF abgeschlossen hat, heißt es in der Pressemitteilung des Finanzministeriums.

Serbiens Erfolg bei der Durchführung und dem Abschluss des dreijährigen Vorsorgesystems, das Anfang 2015 von der Regierung mit dem IWF unterzeichnet wurde, wurde auf dem Treffen gelobt, heißt es in einer Pressemitteilung des Finanzministeriums.

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