Quelle: Tanjug | Donnerstag, 12.04.2018.| 15:20
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Baubeginn für Industrieanlage Mind Park in Kragujevac - Pläne zum Bau einer Start- und Landebahn

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Illustration (FotoKonstantin L/shutterstock.com)

Im Rahmen des neuen Gewerbegebiets Sobovica-Luznice wurde heute der Bau der Industrieanlage Mind Park (Milanović Industry Park) gestartet.

Investor ist das in Kragujevac ansässige Unternehmen Mind Real Estate, ein Teil der Gruppe Milanovic Industries von Bratislav Milanovic.

Diese "kleine Stadt" soll sich Plänen zufolge auf einer Fläche von 120 Hektar erstrecken. Die Fertigstellung des ersten Gebäudes, das von Tehnogradnja mit Sitz in Krusevac errichtet wird, wird für den November dieses Jahres geplant, berichtet Tanjug.

Es wurde angekündigt, dass im Juni der Bau des Direktionsgebäude von Mind Park, und in der nächsten Phase der Bau einer Kindertagesstätte und einer Poliklinik mit Diagnostikzentrum beginnt.

Im Rahmen der Industrieanlage will man ein Forschungs-, Entwicklungs- und Ausbildungszentrum bauen lassen, mehrere Labor, einen Raum für Unterstützung von Exsistenzgründern (Start-ups), Gebäude für Ingenieurdienstleistungen, Sportzentrum und sogar eine Start- und Landebahn.

Bratislav Milanovic, ex-Eigentümer des Unternehmens Milanovic inzenjering, kaufte unlängst einen Grundstück von 70 im Gewerbegebiet Sobovica.

Er sagt, dass er in dieser Industrieanlage und Forschungszentrum hochgebildete Ingenieure aus Sumadija und ganz Serbien beschäftigen wird.

Milanovic lud alle Unternehmen aus der IT-Branche, im Rahmen des Mind Parks zu arbeiten. Der Bau eines Forschungs- und Technologieparks könnte die Lösung für die immer intensivere Auswanderung junger Fachkräfte aus Serbien sein. Insbesondere wird man hier sich mit dem Umweltschutz beschäftigen.

Siemens hat Anfang Febraur das Unternehmen Milanovic offiziell übernommen und wird auch seine Tätigkeit im Rahmen dieses Komplexes ausüben.

Der Geschäftsführer aller Siemens-Fabriken, in denen Teile für Schienenfahrzeuge hergestellt werden, Urlich Semsek sagt, dass sie die bisherige Produktion in Kragujevac fortsetzen, aber sie auch um Teile für Straßenbahnwagen erweitern. Bald wird man die Zusammenarbeit mit inländischen Zulieferern von Teilen aufnehmen.

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