Quelle: Beta | Montag, 19.03.2018.| 11:39

IWF-Unterstützung für ein effizienteres Management der öffentlichen Investitionen vereinbart

(FotoKristi Blokhin/shutterstock.com)
Bei einem Gespräch mit der Mission des Internationalen Währungsfonds (IWF) am 16. März erklärte der serbische Präsident Aleksandar Vucic, dass Serbien die Zusammenarbeit mit diesem Kreditinstitut durch ein neues Programm fortsetzen wolle, teilte man nach dem Treffen mit.

- Wir wollen die Stabilität der öffentlichen Finanzen und der gesamten Wirtschaft erhalten und, was noch wichtiger ist, ein größeres Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erreichen - sagte Vucic beim letzten Treffen mit dem IWF in Belgrad.

Der Leiter der IWF-Mission, James Roaf, betonte, dass das Management des IWF das Beispiel Serbiens als erfolgreiches Modell für andere Länder benutzt habe.

Die Teilnehmer des Treffens waren sich darüber einig, dass es notwendig sei, die Reform der öffentlichen Unternehmen zu vollenden und das Problem der Verlustbetriebe im öffentlichen Sektor zu lösen, heißt es in der Pressemitteilung des Kabinetts des serbischen Präsidenten.

Man hat sich auch über diee Hilfe und Unterstützung von dem IWF für die effizientere Planung und Realisierung öffentlicher Investitionen geeinigt.

Ein weiteres Thema beim Gespräch war die Gehalts- und Rentenerhöhung, und Vučić und Vertreter des IWF waren sich einig, dass es dank den ausgezeichneten Ergebnissen seit dem Anfang des Jahres Raum für die erwähntne Erhöhungen im serbischen Staatshaushalt gebe, heißt es in der Pressemitteilung.

Es wurde auch über die Verabschiedung des neuen Entschädigungsgesetzes gesprochen, mit dem man alle parafiskalischen Abgaben abschaffen würde, was Unternehmen in Serbien die Ausübung der Geschäftstätigkeit deutlich erleichtern würde. Besprochen wurde auch die Senkung der Lohnsteuer und der Sozialbeiträge als einer der Anreize für die Förderung der Beschäftigung im privaten Sektor.

Beim Treffen zwischen Vucic und der IWF-Mission wurde gesagt, dass Serbien auf dem richtigen Weg sei und dass es sich weiterhin um weitere Wirtschaftsreformen, das BIP-Wachtum und Verbesserung des Lebensstandards der Bürger bemühe, heißt es in der Pressemitteilung aus.

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