Quelle: Tanjug | Mittwoch, 07.03.2018.| 14:10

EU streicht weitere drei Länder von der Liste der Steueroasen

Europaparlament (Fotoshutterstock.com/Cineberg)
Die EU-Finanzminister haben nach nur anderthalb Monaten fast die Hälfte der als Steueroasen gebrandmarkten Gebiete wieder von ihrer schwarzen Liste entfernt. In der nächsten Woche werden EU-Finanzminister die Liste der Steueroasen um weitere drei - Bahrain, Marshallinseln und St. Lucia Island - schrumpfen, berichet Reuters.
Die von EU-Experten vorgeschlagene Maßnahme, der EU-Minister bei einer Tagung am 13. März zustimmen solle, folgt einer ähnlichen im Januar dieses Jahres, als acht Länder von der Liste gestrichen wurden.
Anfang Dezember 2017 hatten sich die EU-Staaten nach monatelangen Diskussionen auf eine schwarze Liste von Ländern und Steuerjurisdiktionen außerhalb der EU geeinigt, gegen die es steuerrechtliche Bedenken gab. Zu diesen 17 Ländern zählten damals etwa Bahrain, Barbados, Namibia und Panama. Gut 45 Staaten hatten zudem bereits damals signalisiert, ihre Steuerpraktiken in den Blick zu nehmen. Sie landeten auf einer grauen Liste.
Auf der schwarzen Liste bleiben Amerikanisch-Samoa, Guam, Namibia, Palau, Samoa und Trinidad und Tobago.
Bahrain, Marshallinseln und St. Lucia Island werden von der Liste gestrichen, weil sie "Zusicherungen zur Einhaltung von Steuerregeln gemacht haben", heißt es im von Reuters zitierten Dokument.

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