Quelle: Politika | Montag, 05.03.2018.| 13:34

Kromberg & Schubert bereit für Eröffnung einer neuen Fabrik in Krusevac - Stadt erteilt Nutzungsgenehmigung

Abbildung (FotoTADDEUS/shutterstock.com)
In der vergangenen Woche wurden Firmenfahnen zusammen mit den Nationalflaggen Serbiens und Deutschlands an den Fahnenmasten vor der neu gebauten Fabrik Kromberg & Schubert gehisst. Obwohl das deutsche Unternehmen noch keine Ankündigungen bezüglich der Eröffnungszeremonie gemacht hat, ist es schon bekannt, dass die Stadtverwaltung von Krusevac vor kurzem die Nutzungsgenehmigung für die neu gebaute Produktionshalle erteilt hat und dass dort bereits mehrere hundert Arbeiter beschäftigt sind.

Das neue Werk Kromberg & Schubert nimmt eine Fläche von knapp 24.000 Quadratmeter ein, auf einem Grundstück von 2,1 Hektar. Dort wird man Autoteile, also Kabel und Kabelsätze für die Automobilindustrie herstellen. Der serbische Präsident Aleksandar Vucic besuchte die Baustelle im Juni 2017 und sagte, dass das Unternehmen 2017 fast 300 Arbeiter beschäftigen werde. Diese Anzahl sollte, laut seinen Worten, bis März 2018 um weitere 600 und in den nächsten fünf Jahren um zusätzliche 2.500 erhöht werden. Und das Ziel der Regierung Serbiens sei es, dass die Mitarbeiterzahl in der zweiten Phase auf 4.000 steigt, wenn die Anlagen um weitere 12.000 m2 erweitert werden sollen.

Der Wert der realisierten Investition beträgt rund 29 Millionen Euro. Die serbische Regierung stellte Anreize in Höhe von 9,5 Mio. EUR bereit, während die lokale Gemeinschaft dem Investor das Grundstück kostenlos zur Verfügung stellte und ihm infrastrukturelle Verbindungen gewährte.

Mehr als 4.000 Kandidaten haben sich im Oktober 2017 um einem Job beim deutschen Unternehmen beworben, und 400 Mitarbeiter wurden ausgewählt. Für den größten Teil der Beschäftigten wurde eine Grundausbildung im Werk Kromberg & Schubert in Bitola organisiert, und eine kleinere Gruppe der Neueingestellten für spezielle Aufgaben wurde drei bis sechs Wochen in der Fabrik des Unternehmens im rumänischen Nadab bei Arad geschult.

Die neue Fabrik des deutschen Investors soll, wie die Belgrader Tageszeitung Politika erfährt, bis Ende März eröffnet werden.
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