Quelle: Blic/Tanjug | Montag, 05.03.2018.| 14:25

Export von Rindfleisch in die Türkei beginnt

Abbildung (FotoNatalya Danko /shutterstock.com)
Die ersten 20 Tonnen Rindfleisch werden heute aus Serbien in die Türkei verschifft, wobei die praktische Umsetzung des Freihandelsabkommens mit Exportquoten von 5.000 Tonnen pro Jahr beginnt, teilte das Landwirtschaftsministerium gegenüber Blic mit.

Es wird erwartet, dass die Lastwagen, die Fleisch befördern, heute Abend nach allen Zollkontrollen in die Türkei fahren werden.

Nach den langen Vorbereitungen wird serbisches Rindfleisch endlich auf den türkischen Markt gebracht und es wird erwartet, dass es einen guten Widerhall unter knapp 70 Millionen potenziellen Verbrauchern findet. Der Export beinhaltet frisches, gekühltes oder gefrorenes Rindfleisch, berichtet Tanjug unter Berufung auf Blic.

Die Quelle der Zeitung aus der serbischen Regierung sagt, dass es um eine sehr wichtige Aufgabe für Serbien gehe, weshalb kein Fehler bei seiner Realisierung erlaubt sei.

- Alle erforderten Überprüfungen der Lieferkette wurden durchgeführt. Der Staat ist sogar an der Auswahl des Viehbestandes beteiligt. Siebzig wurden ausgewählt und ihr Nettogewicht beträgt 20.400 Kilogramm. Dies ist der erste Lieferung, die in die Türkei geschickt wird, und es wäre nicht gut, dass wir einen Fehler machen. Alle Veterinäruntersuchungen wurden durchgeführt, und die Sanitärinspektion hat alle Einrichtungen der Fleischverpackungsanlage gründlich untersucht, die für die Durchführung dieses Auftrags verantwortlich sind - behauptet die Quelle von Blic.

Wie er sagte, wurden Rinder aus allen Ecken des Landes ausgewählt, aber die Mehrheit wurde von den Bauern auf dem Zlatibor gekauft. Er fügte hinzu, dass Serbien alles in kürzester Zeit vorbereitet habe und dass die Türkei die Fleischverpackungsanlage Cajetina für die Zubereitung des Fleisches ausgewählt habe, nachdem es festgestellt worden war, dass sie alle ihre Standards erfüllt.

- Täglich sollten dort rund 100 Tiere geschlachtet werden. Das Freihandelsabkommen sieht auch die zollfreie Ausfuhr anderer Produkte, wie rohes und raffiniertes Sonnenblumenöl, aber auch Sonnenblumenkerne vor. Dazu gehört auch der Export von Sojabohnen, Tierfutter und Hunde- und Katzenfutter - so die Quelle.

Es wird hinzugefügt, dass die Türkei auch den Export von "Manti" aus Serbien genehmigt hat, aber auch, dass die bestehenden Kontingente für den Export von Erbsen, weißen Bohnen, grünen Bohnen, Mais und Trockenpflaumen verdoppelt werden.

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