Quelle: eKapija/Tanjug | Donnerstag, 01.03.2018.| 09:51

ANTIC: Staat wird sich weiterhin an RTB Bor beteiligen

Aleksandar Antic (FotoMc.rs)
Mitte des Jahres könnte die strategische Partnerschaft mit RTB Bor geboten werden, gab der serbische Minister für Bergbau und Energiewirtschaft Alekandar Antic bekannt. Der Staat werde sich weiterhin an der Kupferhodling beteiligen, es muss aber nicht unbedingt eine Mehrheitsbeteiligung sein, fügte er hinzu.

Willkommen als potenzielle strategische Partner seien, laut seinen Worten, alle Unternehmen, die bereit wären, eine Kapitalerhöhung in RTB Bor durch Investitionen im Wert von 300-350 Mio. USD durchzuführen.

Interesse für die strategische Partnerschaft mit RTB Bor haben bisher Unternehmen aus China, Russland und Kanada gezeigt.

Der Staat wird Anteile in seinem Besitz behalten, in erster Linie als Garantie, dass man alle Umweltschutz- und andere Normen und Vorschriften weiterhin einhält.

Es könnte die Mehrheitsbeteiligung sein, aber nicht unbedingt, weil sich solche Schutzmechanisme auch auf eine andere Art und Weise regeln lassen, erklärte Antic.

Die serbische Regierung werde dabei bewährten Verfahren aus anderen Ländern folgen, wo seriöse Bergbauunternehmen tätig sind, so Antic.

- Wir werden sehen, ob man sich für das kanadische oder nordische Modell entscheiden wird. Hauptsache, die Bewohner von Bor müssen geschützt und sicher sein. Die serbische Regierung will hier keinen Gewinn erzielen. Der Gewinn ist nicht unser Ziel. Wir benötige das bestmögliche Paket, das uns Investitionen, die langfristige Stabilität des Unternehmens und der Produktion garantieren kann.

RTB Bor verbucht Verluste v on 35 Mio. USD?

Branislav Mihajlovic, ehemaliger stellvertretender Direktor der Kupfermine Bor, bestreitet in einem Interview für die Belgrader Tageszeitung Danas die Nachrichten über positive Finanzergebnisse von RTB Bor.

- Die richtigen Informationen, die man vor der Öffentlichkeit verbirgt, weisen auf Verluste von 35 Mio. USD im Vorjahr hin - sagt Mihajlovic und fügt hinzu, dass man mit ungenauen Informationen, die Eröffnung des Insolvenzverfahrens verhindern will. So etwas sei, laut seinen Worten, im Sanierungsplan vorgesehen, wenn das Unternehmen währenddessen rote Zahlen schreibt.

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