Quelle: Tanjug | Donnerstag, 01.03.2018.| 10:07

Serbische und mazedonische Minister treffen sich am 2. März in Skopje, um eine Lösung für Probleme mit Mehlexporten zu finden

Abbildung (FotoAfrica Studio/shutterstock.com)
Der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Handel, Tourismus und Telekommunikation, Rasim Ljajic, kündigte heute ein Treffen am Freitag, 2. März, in Skopje an, bei dem aktuelle Probleme mit den serbischen Mehlexporten nach Mazeodnien zu besprechen seien.

Ljajic sagte, dass er am Morgen vom mazedonischen Landwirtschaftsminister über die Änderungen der Vorschriften informiert worden sei.

- Wir haben für diesen Freitag ein Treffen in Skopje angesetzt, und ich hoffe, dass wir eine Lösung finden können, die in erster Linie im Interesse der Unternehmen in beiden Ländern liegt, die den Warenverkehr in beiden Richtungen nicht gefährden und uns nicht zwingen wird, entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen - sagte Ljajic der Presse.

Er fügte hinzu, dass Serbien solche Maßnahmen vermeiden will, "weil wir wissen, dass sie vor allem den Unternehmen und unseren gesamten wirtschaftlichen Beziehungen schaden würden".

Am Montag, den 26. Februar 2018, hat Ljajic ein Telefongespräch mit dem mazedonischen Minister für Land-, Forst- und Wasserwirtschaft, Lupco Nikolovski, geführt, in dem mögliche Lösungen für das Problem des Exportes von Mehl aus Serbien nach Maezdonein diskutiert wurden.

Das Gespräch fand statt, nachdem die mazedonische Regierung die Exportverfahren und das Verfahren zur Ausgabe von Kontrollmarken geändert hatte. Der mazedonische Premierminister Zoran Zaev äußerte zuvor die Hoffnung, dass eine Lösung des besagten Streits nicht zu lange dauern werde.

Medienberichten zufolge hat der serbische Verband Zitounija den mazedonischen Behörden zuvor vorgeworfen, die Ausfuhr von Mehl aus Serbien durch die Umsetzung der neuen Maßnahmen zu teuer gemacht zu haben.

Sie forderten außerdem, dass Serbien Gegenmaßnahmen für die Einfuhr von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Nahrungsmitteln aus Mazedonien ergreift.

Für die serbischen Produzenten ist Mazedonien der drittgrößte Markt, wo jährlich 30.000 bis 40.000 Tonnen Mehl verkauft werden.

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