Quelle: eKapija | Montag, 05.02.2018.| 11:01
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Zusätzliche 30 Mio. EUR zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen - Banca Intea und EIB unterzeichnen neuen Kreditvertrag

(Fotorangizzz/shutterstock.com)
Die Europäische Investitionsbank (EIB) und die Banca Intesa unterzeichneten einen Kreditvertrag im Wert von 30 Mio. EUR zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen.

Der Vertrag wurde vom EIB-Vizepräsidenten Dario Scannapieco und der Vorsitzenden des Exekutivausschusses der Banca Intesa Draginja Djuric unterschrieben, die daran erinnete, dass diese Bank eine ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der EIB habe.

Intesa hat, nämlich, noch im Dezember 2016 einen Vertrag im Wert von 60 Mio. EUR für die Realisierugn des COSME Programms der Europäischen Union unterzeichnet, um serbischen Unternehmen günstigere Finanzierungsquellen zu bieten. Die Bank hat auf diese Weise direkte Garantien für die Unterstützung von 3.000 Klein- und Mittelstandsunternehmen mit Krediten zur Stärkung ihres Umlaufvermögens in den folgenden zwei Jahren gesichert - unter günstigere Bedingungen, mit einer längeren Rückzahlungsfrist (36 Monate), zu sehr niedrigen Zinsen und ohne Hypothek.

Im Mai 2017 wurde ein Anhang zum erwähnten Vertrag unterschrieben, um die Unterstützung von weiteren 2.200 kleiner und mittlerer Unternehmen mit zusätzlichen 100 Mio. EUR zu ermöglichen.

Der Europäische Investmentfonds (EIF, Teil der EIB-Gruppe) und die Banca Intesa haben im November 2017 schließlich einen Vertrag über InnovFin Garantien für die Unterstützung von innovativen Gewerbetreibenden und kleinen und mittleren Unternehmen in Serbien im Wert von 100 Mio. EUR unterschrieben.

Der EIB-Vizepräsident Dario Scannapieco erinnerte daran, dass die EIB seit dem Anfang dieses Jahres Verträge über zwei Kreditlinien - mit der Erste Bank und S Leasing im Gesamtwert von 60 Mio. EUR und mit der Societe Generale Bank im Wert von 50 Mio. EUR, wie auch zwei Verträge über Investitionszuschüsse im Wert von 73 Mio. EUR unterzeichnet habe.

(FotoEIB)
Die EIB habe, laut Worten von Scannapieco, 7 Mrd. EUR seit 2007 in der Region investiert. Für Projekte in Serbien seien seit 2001 4,8 Mrd. USD bereitgestellt worden.

Die EIB sei bereit, die Digitalisierung in Serbien und die Einführung des Breitbandinternets in alle Schulen zu unterstützen, erklärte er und fügte hinzu, dass die Bank das Hauptgewicht auf die Entwicklung der Infrastruktur, Energiewirtschaft und auf die Unterstützung kleiner und mittlere Unternehmen als Motor für Wachstum und Beschäftigung gelegt habe.

- Dieses Jahr hat für Serbien sehr gut begonnen, weil man vier neue Kreditverträge und zwei Vereinbarungen über Zuschüsse im Gesamtwert von 347 Mio. EUR unterschrieben hat - so Scannapieco.

Geld ist kein Problem, wir brauchen Projekte

Das Geld sei kein Problem, erklärte Scannapieco nach der Unterzeichnung des Kreditvertrags mit der Banca Intesa. Er unterstrich aber auch, dass man gute Projekte vorbereiten solle.

Vertreter der Bank sind damit einverstanden.

Die Nachfrage nach diesen Kreditlinien sei sehr gut, was die Unterzeichnung noch eines Vertrags mit der EIB bestätige, sagte die Vorsitzende des Exekutivausschusses Draginaj Djuric gegenüber dem Portal eKapija.

Obwohl das Gewährungsverfahren für diese Kredite vereinfacht und die Zinsen gesenkt worden seien, sei es noch immer sehr wichtig, sich mit hochwertigen Projekten zu bewerben, damit die Bank Kredite genehmigen und garantieren könne, fügte sie hinzu.


M.V.

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