Quelle: Tanjug | Freitag, 19.01.2018.| 11:28

Handelsgericht bestätigt Insolvenz der Glasfabrik "Srpska fabrika stakla"

(Fotobibiphoto/shutterstock)
Das Handelsgericht in Kragujevac hat am Donnerstag (18. Januar 2018) zum zweiten Mal in den letzten vier Monaten die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in der Glasfabrik "Srpska fabrika stakla" (SFS) in Paracin beschlossen, erfährt Tanjug in der Gewerkschaft in diesem Unternehmen.

Das Gericht hat am 20. September 2017 die Eröffnung des Insolvenzverfahrens in der Glasfabrik beschlossen, aber die Entscheidung wurde aufgrund der Berufung der Gemeinde Paracin und der Gläubiger der Fabrik am 6. Dezember von der Berufungsgericht rückgängig emacht, "wegen der irrtümlich oder unvollständig festgestellten Sachlage", hieß es in der Erklärung. Das Berufungsgericht hat eine neue Überprüfung aller Tatsachen gefordert.

Nach der Entscheidung über die röffnung des Insolvenzverfahrens, die am 20. September vom Handelsgericht in Kragujevac getroffen wurde, wurden 230 Mitarbeiter entlassen, und sie haben nach der Entscheidung des Berufungsgerichts erwartet, zu ihren alten Arbeitsplätzen zurückzukehren. Der größte Teil von ihnen haben Anklagen gegen SFS erhoben. Die Produktion wurde auch nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens fortgesetzt.

Zur Erinnerung: Das Insolvenzverfahren in der Glasfabrik in Paracin wurde am 20. September auf Forderung des Unternehmens Veksilum Balkan mit Sitz in Cacak wegen einer Schuld von 47 Mio. EUR eröffnet.

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