Quelle: Tanjug/Beta | Donnerstag, 04.01.2018.| 14:09
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RTB Bor erwirtschaftet 73 Mio. USD 2017 - 43.000 t Kathodenkupfer, 700 kg Gold und 5 t Silber

RTB Bor (FotoLjubiša Aleksić/RTB Bor)
Der operative Gewinn der Kupferholding Bor im Jahre 2017 - 73 Mio. USD - sollte siebenmal höher als ein Jahr vorher sein, gab Blagoje Spaskovski, Generaldirektor von RTB Bor am Freitag (29. Dezember 2017) bekannt.
Das EBITDA bzw. der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände erreichte in diesem Jahr 73 Mio. USD, dank der Produktionssteigerung um ein Fünftel in eigenen Minen und einem Preisanstieg von Kupfer auf dem internationalen Markt, sagte Spaskovski gegenüber der Nachrichtenagentur Tanjug.
18 Mio. Tonnen Erz wurden abgebaut, daraus 250.000 t Trockenkonzentrat gewonnen und 43.000 t Kathodenkupfer, 700 kg Gold und fünf Tonnen Silber hergestellt, sagte er.
Die Kosten der Metallverarbeitung sind erheblich niedriger als im Vorjahr, vor allem dank der stabilen udn präzisen Arbeit der neuen Schmelzerei.
- Der einzige Hersteller von Kupfer, Gold, Silber und anderen Edelmetallen in Serbien, Kupferholding RTB Bor, hat in diesem Jahr einen Umsatz von 303 Mio. USD gemacht, um 38% höheren als im letzten Jahr. Der höhere Umsatz ist 2017 der erhöhten Produktion in eigenen Minen (+ 18%) und um ein Fünftel gestiegenenen Kupferpreis. Die Ausgaben des Unternehmen nahmen aber nicht parallel zu seinen Einnahmen zu, und haben erst in diesem Jahr die vorjährigen um 9% übertroffen. Sie haben 230 Mio. USD erreicht - so Spaskovski.
Die Einnahmen wurden auch vom Preis für Kathodenkupfer beeinflußt, der um 13% niedriger als im Vorjahr war. Die Herstellung einer Tonne Kathodenkupfer hat RTB 2017 4.414 USD gekostet, und 2016 sogar 5060 USD.
Dank der neuen Schmelzerei, die nach deisgnten Parametern und mit voller Kapazität arbeitet konnten die Kosten für die Metallverarbeitung erheblich reduziert werden.
- Wir müssen nicht mehr das Stop-and-Go-Regime befürchten, die sich in der Zeit nach dem Brand in der Schwefelsäurefabrik als verhängisvoll auf das ganze Unternehmen erwiesen haben und die festen Kosten der Schmelzerei auf 100.000 USD täglich erhöhten, unabhängig davon, ob sie im Betrieb war oder nicht. Die Beteiligung der Metall verarbeitenden Sparte an der Gestaltung des Kupferpreises ist deshalb dreimal höher als der Beitrag des Bergbaus - so Spaskovski.
die Metall varbeitende Sparte hat die Kosten um 28% gesenkt, von 884 USD pro Tonne im Vorjahr auf 631 USD in diesem.
Die Abteilung für Bergbau hat zugleich seine Kosten um 10% bzw. den vorjährigen Preis von 4.176 USD pro Tonne auf 3.783 USD zu senken.
- In RTB Bor wurden in diesem Jahr 18 Mio. Tonnen Erz abgebaut, und daraus 235.000 t Trockenkonzentrat gewonne. Durch die weitere Verarbeitung wurden später 43.000 t Kathodenkupfer, 700 kg Gold und fünf Tonnen Silber hergestellt. Die Produktion von Kupferkonzentrat war um 10% höher als ein Jahr vorher, und die Metallverarbeitung (eigene Rohsteoffe) um 18% - erklärte der Generaldirektor von RTB Bor Blagoje Spaskovski, laut Tanjug.
Ohne Privatisierung, Suchen nach strategischem Partner
Die Kupferholding RTB Bor soll nicht privatisiert werden, erklärte er. Der Staat will einen entsprechenden strategischen Partner finden, der überschüssige Arbeitskräfte nicht entlassen, sondern Interessenten unter ihnen ein Versorgugnsprogramm bieten, erklärte der Generaldirektor Blagoje Spaskovski.
In einem Interview für die Nachrichtenagentur Beta äußerte er Optimismus bezüglich der Zukunft des Unternehmens.
Spaskovski unterstreicht, dass Erzreserven von RTB Bor bei 1.345 Mio. t liegen, aber dass dieses Unternehmens über das notwendige Geld für die Explorattion und den Abbau nicht verfügt.
- Der serbische Staat verfügt auch nicht über das notwendige Geld, aber es passiert nur selten, dass Staaten ihre eigenen Minen eröffnet, und wenn ja, haben sie nie die hundertprozentige Kontrolle darüber - sagte er gegenüber Beta.
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