Quelle: Ozonpress | Montag, 25.12.2017.| 14:13
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Tetragon Cacak verkauft einen Teil des Kapitals an Investmentfonds SEAF - Finanzierung für eine neue Fabrikhalle und Produktionserweiterung gesichert

(FotoEdhar/shutterstock.com)
Der Klebstoffhersteller Tetragon ist die erste Firma mit Sitz in Cacak und eine der seltenen in Serbien, welche die Finanzierung der Produktionserweiterung durch Verkauf eines Teils des Kapitals an einen internationalen Investmentfonds gesichert hat.

Tetragon hat eine lange Tradition in der Herstellung von Klebstoffen. Das Unternehmen hat sehr lange und erfolglos auf dem Markt nach der Unterstützung für seine Pläne gesucht.

Es war so bis zum letzten Jahr. Das Unternehmen hat nämlich eine Einigung mit dem Infestmentfonds SEAF erzielt, der für die Teilnahme an der Ausrüstung der neue Produktionshalle eine Minderheitsbeteiligung an der Firma erhielt.

- Wir haben die Zusammenarbeit für den Erwerb einer neuen Produktionshalle genutzt, um die Produktion zu steigern. Die Halle wurde mit der Hilfe des Investmentsfonds fertiggestellt. Wir sind am Anfang auf große bürokratische Probleme gestoßen, am meisten mit Banken. Sie verlangen Informationen über ursprüngliche Besitzer, wahrscheinlich um die Geldwäsche zu verhindern - erzählt Dragan Markovic, Direktor von Tetragon.

Der Fonds SEAF wurde von der Opportunity Bank, Internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwickung und USAID gegründet. Sie mischen sich meistens nicht in die Geschäftspolitik des Unternehmens ein, müssen aber den größeren Zahlungen zustimmen, so Markovic.

- Die Beteiligung am Unternehmen gibt ihnen das Recht, Ausgaben zu kontrollieren. Sie mischen sich aber nicht in die Geschäftspolitik ein, sie sind sehr korrekt, und wir haben uns schon befreundet. Über jede Ausgabe über 10.000 Euro müssen wir sie benachrichtigen und wir benötigen ihre schriftliche Zustimmung. Wir haben kein Problem damit. Wir sind ein seriöses Unternehmen und verschwenden nie Geld - so Markovic.

Tetragon ist eine der seltenen Firmen in Serbien, die zum notwendigen Kapital auf diese Weise gekommen ist. Der kleine Markt und gesetzlich unregulierter Status von Investmentfonds werden als Hauptgrund dafür genannt.

- Serbien ist ein kleiner Markt, weshalb sich Investmentfonds nicht auf einen Industriesektor, auf eine Branche fokussioeren können. Am wichtigsten sind positive geschäftliche Ergebnisse in der vergangenen Zeit, eine Eigentumsstruktur, die die Einigung erleichtert und das Exportpotenzial - sagt Vladimir Pavlovic, Wirtschaftsberater.

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