Quelle: eKapija | Montag, 11.12.2017.| 10:24
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Bürsten und Roller aus Serbien für Maler und Lackierer weltweit - Belgrader Unternehmen Beorol will seine Exportmärkte 2018 ausbauen

Abbildung (FotoMarynchenko Oleksandr/shutterstock.com)
In der Fabrik des Belgrader Unternehmens Beorol werden täglich ungefähr 24.000 Bürsten und 16.500 Farbroller hergestellt. Bürsten, Pinsel und Roller sind Hauptprodukte des auf die Herstellung von Werkzeug zum Sreichen spezialisieren Unternehmens, das im nächsten Jahr, 2018, sein 20-jähriges Jubiläum feiert.

Neben 8 Mio. Bürsten und Pinsel und 6 Mio. Farbroller werden in dieser Fabrik rund 1.100 Tonnen Produkte zum Streichen aus Kunststoff plus fast 10 Mio. Quadratmeter verschiedenartiger Abklebebänder jährlich hergestellt.

Beorol ist zugleich Anbieter von Handwerkzeugen, Schützausrüstung, Chemikalien, Garten- und Hausprogrammen anderer Hersteller. Sie versorgen den Markt mit Glätt- und Maurerkellen, Spachteln, Silikon- und Schaumpistolen, Fußboden- und anderen Leisten, Silikon, Schaum, Klebstoffen, Handschuhen, Schutzbrillen usw.

Die Verlagerung der Produktion in eine neue Produktionshalle hat dieses Geschäftsjahr geprägt. Laut Worten eines der Inhaber von Beorol, Aleksandar Vukasinovic, hat man im Dezember 2016 zunächst das Distributionszentrum nach Dobanovci, und im Januar dieses Jahres die ganze Produktion verlagert.

- Mit dem Erwerb der neuen Produktionshalle haben wir die Effizienz und Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen erheblich erhöht. Das war unsere Hauptaufgabe in diesem Jahr. Wir haben früher die Fabrikhallen gemietet, wo es keinen Platz für größere Investitionen in den Ausbau von Kapazitäten gegeben hat - erzählt Vukasinovic dem Portal eKapija und fügt hinzu, dass die Produktion in Dobanovci nach dem Erwerb zusätzlicher Maschinen gesteigert wurde.

(FotoEfetova Anna/shutterstock.com)
Die größten Fortschritte wurden in diesem Jahr, wie er sagt, im Exportsegment gemacht. Das Unternehmen könnte bald eine Hälfte der Produktion aus fürhen. Ausländische Märkte werden auch im nächsten Jahr in ihrem Fokus bleiben, sowohl wenn es um größere Mengen, als auch wenn es um die Erschließung neuer Märkte.

Zu neuen Märkten kommen sie, unter anderem, auch durch die Teilnahme an internationalen Messen und ähnlichen Ausstellungen.

- Die kontiniuerliche Teilnahme an solchen Veranstaltungen, von Jahr zu Jahr, ermöglicht uns, auf dem Markt und von potenziellen Kunden erkannt zu werden. Wir investieren immer mehr in die Digitalisierung und passen uns an neue Trends an - sagt Vukasinovic, der am unlängst beendeten, von der Serbischen Vereinigung von Fachleuten in Lieferketten veranstalteten Supply-Chain-Forum teilnahm.

Tochtergesellschaften in der Region, Russland und den Emiraten


Ein Teil der Exporte realisiert Beorol über seine Tochtergesellschaften in Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Mazedonien, Ungarn, Vereinigten Arabischen Emiraten und Russland. Diese Töchter vertreiben nur Produkte der Muttergesellschaft aus Serbien.


(FotoDenphumi/shutterstock.com)
Abgesehen vom weiteren Ausbau des Umsatzes gibt es keine konkreten Pläne zur Eröffnung von neuen Tochtergesellschaften im Ausland. Für so etwas müsse man, wie Vukasinovic sagt, langsam und gründlich handeln.

- Es handelt sich nicht nur um die Investition. Wenn wir eine Tochtergesellschaft im Ausland eröffnen, müssen wir das qualifizierte Personal sicherstellen, Mitarbeiter, die unsere Regeln, Geschäftsphilosophie und Funktionsweise gut kennen - unterstreicht unser Gast.

Dieser Anbieter von Werkzeug zum Streichen beschäftigt 250 Mitarbeiter, eine Hälfte davon in der Produktion. Die Wettbewerb um Verkaufspositionen wie Außendienstmitarbeiter und Verkaufsleiter, sowie um Anfängerpositionen sind immer offen.

Im Ausland beschäftigen sie neben Mitarbeitern aus Serbien auch die lokale Bevölkerung. Am interessantesten sei, laut Worten von Aleksandar Vukasinovic, die Struktur des Personals in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Als Beorol 1998 gegründet wurde, wollten seine Gründer das Unternehmen zum führenden Anbieter von Werkzeugen zum Streichen auf dem Balkan entwickeln.

K.S.

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