Quelle: eKapija | Montag, 06.10.2008.| 14:52
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Teuere Kredite in Serbien - Analytiker der "Erste Bank" erwarten restriktivere Kreditpolitik für große Investitionen

(Fotob)

Serbische Unternehmer und Bürger sollen in der folgenden Zeit mit der Steigerung von Zinssätzen und einer restriktiverer Kreditpolitik der Banken bei großen Investitionen rechnen, glauben Analytiker der "Erste Bank".

Slavko Carić, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der "Erste Bank" Novi Sad erklärte an der heutigen (6. Oktober 2008) Pressekonferenz, dass Serbien die Folgen der aktuelen Finanzkrise unausweichlich spüren wird. Ihre Effekte sollen aber, ihrer Meinung nach, durch Wirtschaftswachstum unseres Landes gemildert werden.

Die Wachstumsrate des serbischen Bruttonationaleinkommens könne, laut Carić, bis Ende 2008 stark bzw. bei 7% bleiben, vor allem dank einheimischer Nachfrage.

Alen Kovač, makroökonomischer Analytiker, wies bei der Präsentation des neuen Berichts der "Erste Bank" auf beträchtlich geringeres politisches Risiko in Serbien als vor sechs Monaten hin.

- Nach negativen Trends im ersten Halbjahr 2008 erwarten wir allmählichen Rückgang der Inflation bis Ende des Jahres. Die Inflationsrate soll nicht höher als 11% sein - sagte Kovač.

Analytiker der "Erste Bank" erwarten einen stabilen Wechselkurs und die Fortsetzung der strengen Währungspolitik der Zentralbank Serbiens, der bisher gelungen ist, Inflationsdruck und -erwartungen zu kontrollieren und die Stabilität der Währung zu verteidigen.

Der Bericht der "Erste Bank" von Serbien (Volltext):

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