Quelle: Blic | Montag, 04.12.2017.| 11:25
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Staat übernimmt 64 Mio. EUR Schulden von Srbijagas und Petrohemija gegenüber NIS

(FotoTony Stock/shutterstock.com)
Die Schulden von Srbijagas und Petrohemija gegenüber dem Mineralölunternehmen NIS in Höhe von 64,4 Mio. EUR sind 2018 von serbischen Steuerzählern zu zahlen.

Dies wurde im von der Regierung Serbiens beschlossenen Haushaltsentwurf für 2018 vorgesehen.

30,8 Mio. EUR Schulden von Srbijagas und 33,6 Mio. EUR von Petrohemija müssen aus dem Budget zurückzahlt werden, berichtet die Belgrader Tageszeitung Blic unter Berufung auf eine Quelle aus der Regierung Serbiens.

- Die Schulden von Srbijagas und Petrohemija sind in die Staatsschuld umgewandelt. Dies musste im Haushaltsentwurf 2018 als Ausgabe definiert werden. Es sollte bekannt sein, dass der Staat auch weitere Verpflichtungen dieser zwei Unternehmen übernehmen muss. Es handelt sich um die unvermeidlichen Garantien für Kredite für Srbijagas, weil die Banken diesem Unternehmen keinen Cent mehr ohne staatliche Haftugn leihen wollen - erklärt die Quelle von Blic.

Wegen des Musstrauens der Banken muss der Staat im nächsten Jahr für Kredite im Gesamtwert von 90 Mio. EUR haften. Damit sollten das Projekt zum Bau einer Gaspipeline von der Grenze zu Bulgarien bis zur Grenze zu Ungarn im Wert von 70 Mio. EUR wie auch der Bau der Gaspipeline Aleksandrovac - Brus - Kopaonik - Raska - Novi Pazar - Tutin im Wert von 20 Mio. EUR finanziert werden.

Der Staat ist gezwungen, für diese Kredie zu haften, weil es sich um strategisch wichtige Projekte geht, behauptet die Quelle von Blic.

Der Professor für Wirtschaftswissenschaft, Mladjen Kovacevic, ist aber der Meinung, dass auf diese Weise nur "die erfolglosen Geschäftsführer in Staatsunternehmen unterstützt werden".

- Die Ursache dafür liegt, in erster Linie, in unprofessionellen und unqualifizierten Menschen an der Spitze dieser Unternehmen, die am häufigsten aufgrund ihres politischen Hintergrunds zu Geschäftsführern ernannt werden. Sehr viel hängt von der Geschäftsleitung ab. Und nur wenn sie durch qualifzierte und erfahrene Profis ersetzt werden, können wir auf die Verbesserung hoffen. Viele qualifizierte Fachleute zögern, solche Jobs anzunehmen, weil sie sich der politischen Situation bewußt sind. Ich glaube, dass viele Unternehmen mit dem fähigen Management geretten werden könnten. Wer weiß, wie lange müssen wir noch darauf warten, dass sich dies ändert- so Kovacevic.

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