Quelle: Tanjug | Donnerstag, 09.11.2017.| 15:20
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Duale Ausbildung in Serbien ab 2019

Abbildung (Foto nd3000/shutterstock.com)
Die duale Berufsausbildung sollte in Rahmen der Sekundarstufe in Serbien eingeführt werden. Die Ausbildung, die an zwei Lernorten, dem Betrieb und der Berufsschule erfolgt, wurde durch Veraabschiedung des Gesetzes über duale Ausbildung im serbischen Parlament eingeführt. Das neue System wird ab dem Schuljahr 2019/2020 starten.

Serbiens Bildungsminister, Mladen Sarcevic, gab bekantn, dass 200 Unternehmen Bedingungen und Kriterien für die Teilnahme an diesem System der Berufsausbildung erfüllt hätten, in dem es derzeit 19 Berufsprofile gibt.

Das Gesetz sieht, unter anderem vor, dass Auszubildenden eine Ausbildugnsvergütung nicht unter 70% des Mindestlohns beim konkreten Arbeitgeber ausgezahlt wird. Während der Ausbildung sind jede Diskriminierung von Auszubildenden, jede körperliche, psychologische, soziale, sexuelle, digitale und andere Gewalt sowie gefährliche Arbeit verboten.

Die Wirtschaftskamemr Serbien wird prüfen, ob Arbeitgeber Bedingungen für die duale Ausbildung erfüllen.

Gegenseitige Beziehungen zwischen der Schule und dem Arbeitgeber wird durch einen Vertrag über duale Ausbildung in schriftlicher Form, für einen Zeitraum für mindestens drei bzw. vier Jahre, und durch einen Lehrvertrag zwischen dem Arbeitgeber und Auszubildenden bzw. Eltern. Das Gesetz sieht auch die Bedingungen für die Kündigung des Vertrags vor.

Lehrpläne und Bildugnsinhalte sollten vom Ressortminister, nach der Beratung mit dem Nationalen Bildugnsrat und Rat für Berufsbildung und Erwachsenenbildung bestimmen. Sie sollten jede fünf Jahre aktualisiert werden, oder schneller, wenn die Entwicklung das verlangt.

Der praktische Teil der Ausbildung sollte bei mindestens 20%, und maximal 80% der Gesamtstahl der Stunden liegen. Der praktische TEil sollte während des Schuljahrs, zwische 8.00 und 20.000 Stunden realiseirt werden. Erlaubt sind max. sechs Stunden täglich, bzw. 30 wöchentlich, bei einem oder mehreren Arbeitgebern.

Die Anzahl der Auszubildenden sollte im Einklang mit der Nachfrage am Arbeitsmarkt bestimmt werden, und Arbeitgeber sollten daran aktiv teilnehmen.

Für Verstöße gegen das Gesetz sind Geldstrafen von 5.000 bis 100.000 Dinar vorgesehen.

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