Quelle: Tanjug | Dienstag, 24.10.2017.| 14:46
Lesen Sie einen Artikel aus Drucken Sie die Nachricht

Versicherung im Falle einer Krebserkrankung zum esten Mal in Serbien

(FotoTatiana Popova/shutterstock.com)
Nach Angaben der zuständigen Gesundheitseinrichtugen sind jedes Jahr Jahr etwa 36.000 Menschen in Serbien von Krebs betroffen, und sogar 19.000 davon verlieren ihr Leben im Kampf gegen diese schwere Krankheit, gab heute der Spezialist für klinische Pharmakologie Janko Samardzic bekannt.

- Neben regelmäßigen, ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen und Orientierung auf gesunde Lebensstile könnte die Versicherung im Falle einer Krebserkrankung, als eine Art der zusätzlichen Krankenversicherung, zur Früherkennung von Krebserkrankungen helfen - sagte Samardzic und unterstützte dadurch, das neue Versicherungsprogramm im Falle einer Krebserklrankung der Versicherugnsgesellschaft Dunav osiguranje namens "Kancer protekt".

Serbien sei nicht nur mit der zunehmenden Anzahl von Krebspatienten, sondern auch mit dem Problem der späten Erkennung dieser schweren Krankheit konfrontiert, und das bedeute, dass wir der Prävention nicht genug Aufmerksamkeit widmen, sagte Samardzic.

- Die Versicherugnsgesellschaft Dunav osiguranje hat die Notwendigkeit der Versicherung im Falle einer Krebserkrankung erkannt. Dieses Programm wird zum ersten Mal in unserem Land in Zusammenarbeit mit Fachleuten und Gesundheitseinrichtungen realisiert - unterstrich Samardzic.

Serbien brauche, seiner Meinung nach, diese Form der Prävention, weshalb er auf einen guten Widerhall erwarte. Es sei notwendig, dass wir das Bewußtsein unserer Gesellschaft für die Notwendigkeit der Vorsorgeuntersuchungen stärken, die dem Abschluss eines Versicherugnsvertrags vorangehen sollten.

Diese Versicherung bietet zwei Formen des Risikoschutzes - den Schutz gegen finanzielles Risiko und gegen das Risiko der weiteren Entwicklung der Krankheit, unterstrich er.

- Auf einer Seite wird die Versicherung gegen das finanzielle Risiko geboten, weil im Falle einer Krebsdiagnose diese Krankenversicherung die Behandlungskosten deckt - erklärte Samardzic.

Die obligatorische Krankenversicherung schließe die Möglichkeit der zweiten medizinischen Meinung ein, was eine Neuigkeit in unserem Land darstelle, präzisierte er.

Das bedeutet, dass im Falle einer Krebsdiagnose, oder des Verdachts auf eine bestimmte Form der malignen Erkrankung, man die zweite Meinung von Kollegen in prestigeträchtigen Gesundheitseinrichtungen wie Harvard Medical School und London`s King`s College Hospital, die eine bestimmte Behandlung vorschlagen, aber auch die gestellte Diagnose bestätigen oder widersprechen können.

- Die zweite Meinung stellt, meiner Meinung nach, das wichtigste Segment dieser Versicherung, weil wir noch immer, trotz der entwickelten Diagnostin und Therapien oft auf das Problem des entsprechenden Behandlungsprotokols stoßen - unterstrich Samardzic.

Die Erfahrungen der Länder mit dem entwickeltesten Gesundheitsschutz, die eine Versicherung im Falle einer Krebserkrankung bieten, zeigen, dass es um das effizienteste Modell für alle geht, die sich um die Gesundheit und Prävention kümmern wollen.

Kommentare können ausschließlich angemeldete Nutzer eingeben.