Quelle: Beta/Tanjug | Donnerstag, 28.09.2017.| 09:16
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Siemens wird die Produktion in Serbien weiter ausbauen - Regierung kündigt Unterstützung an

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Die serbische Regierung verhandele mit Siemens über neue Investitionen und sei bereit, sie zu unterstützen, gab am Mittwoch (27. September 2017) die Regierungschefin Ana Brnabic bekannt.

Anlässlich des 130-jährigen Jubiläums des deutschen Unternehmens in Serbien wies sie darauf hin, dass Siemens mit der Regierung Serbiens zahlreiche wichtige Infrastruktur- und Energieprojekte realisiert habe, wie auch dass es sich um eine sozial verantwortliches Unternehmen handele.

Sie erinnerte daran, dass Siemens 1.600 Beschäftigte in Serbien habe, davon 1.400 in seinem Werk in Subotica.

- Nach meinen Informationen wird jede dritte Windkraftanlage in Europa von einem im Werk in Subotica gebauten Generator angetrieben wird, und sie erzeugen Strom für fast 25 Mio. Haushalte - sagte die serbische Regierungschefin.

Siemens nehme, laut ihren Worten, auch an Projekten von Bedeutung für Serbien wie die duale Ausbildung teil. Geplant werde auch die Teilnahme von Siemens an der Digitalisierung udn technischen Innovationen.

Siemens Generaldirektor in Serbien Udo Eichlinger kündigte neue Investitionen in Serbien in Partnerschaft mit der Regierung Serbiens an und fügte hinzu, dass viele Projekte von Siemens in Serbien zum Wirtschaftswachstum des Landes beitragen.

- Im Einklang mit den globalen Entwicklungen sind wir auf die Förderugn der Digitalisierung und digitaler Lösungen fokussiert - sagte er.

Dem Treffen hat der deutsche Botschafter in Serbien Axel Dittmann beigewohnt.

Siemens ist seit 1887 in Serbien präsent, als ein Vertrag über den Bau des ersten öffentlichen Kraftwerks in Dorcol in Belgrad unterzeichnet wurde. 1996 wurde das Unternehmen Siemens d.o.o. Beograd gegründet.

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