Quelle: eKapija | Montag, 18.09.2017.| 14:42
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10 Mio. EUR investiert in einzige Toastbrot-Fabrik auf dem Balkan - Don Don eröffnet neue Produktionshalle in Zajecar im Frühling 2018

Produktion von Toastbrot in der neuen Bäckerei von Don Don in Kragujevac
Serben essen am meisten Brot in Europa, zeigen statistische Analysen. Es wundert nicht deshalb, dass das slowenische Unternehmen Don Don bereits acht Bäckereien und zwei Mühlen in Serbien eröffnet hat. Die letzte Produktionsanlage, die erste zur Herstellung von Toastbrot in der Region, wurde in Kragujevac Ende Juni dieses Jahres in Betrieb genommen. Don Don kündigt jetzt Investitionen im Wert von 50 Mio. EUR in die Übernahme anderer Unternehmen, den Bau eines Zentrums für Tiefkühlprodukte, weitere Entwicklung des Einzelhandels, menschlicher und infrastruktureller Ressourcen im Unternehmen an. Das Unternehmen will sein 30-jährigen Jubiläum 2023 mit einem Jahresumsatz von 200 Mio. EUR feiern.

Sie haben große Pläne für Serbien, wo sie schon im Frühling 2018 eine neue Produktionsstätte eröffnen werden, erfährt das Portal eKapija.

Toastbrot aus Kragujevac für die ganze Region

Die Fabrik in Kragujevac, welche Reporter des Portals eKapija gemeinsam mit anderen Kollegen aus Serbien und Slowenien besuchten, ist eine einzigartige Anlage zur Herstellung von Toast, die alle Märkte in der Region versorgen wird. Don Don hat 10 Mio. EUR darin investiert. Es gebe keine ähnliche Fabrik im Umkreis von 800 km, behaupet man in diesem Unternehmen. Das Projekt wurde zwei Jahre realisiert, mit Hilfe von Unternehmen aus Serbien, Österreich, Deutschland, Italien und Slowenien.

Die neu eröffnete Fabrik stellt die Synergie der modernen Technologie der Bäckerei, der Robotik und des visionären Managements dar. Die Produktionskapazitäten beläufen sich auf 100.000 Scheiben Toastbrot täglich, bzw. 3 Mio. monatlich. Die Anlage besteht aus zwei Hallen mit einer Fläche von 1.260 m2 und einer Lagerhalle mit 430 Palettenplätzen 240.000 Stück). Das Produktionsverfahren ist völlig automatisiert mit einem System für die automatische Dosierung von Rohstoffen, was die ausgeglichene Qualität der Produkte garantiert. Produkte werden in einem sauberen Raum, unter den strengsten hygienischen Bedingungen verpackt, unterstreicht man in Don Don.

- Dies ist ein großer und wichtiger Schritt weiter in der Entwicklung der Brot- und Backwarenindustrie nicht nur in Serbien, sondern in der ganzen REgion, insbesondere wenn es um die Qualität und Sicherheit der Produkte geht. Die Kategorie Toastbrot erlebt in den letzten Jahren einen großen Aufschwung europaweit. Toastbrot nimmt einen zunehmend wichtigen Platz im gesamten Brotverbrauch. Wir haben diesen Trend erkannt und alle Nachteile in unserer Region analyisiert. Diese Nachteile haben wir als Herausforderungen begriffen - wie lässt sich Toastbrot mit einer langen Haltbarkeit und ohne Zusatzstoffen backen. Erfahrungen, die wir bei Besuchen in allen wichtigeren Zentren der Brot- und Backwarenindustrie weltweit gesammelt und das bestehenden Know-how haben uns geholfen, die Fabrik in Kragujevac zu eröffnen, in der Toastbrot ohne Zusatzstoffen und Konservierungsmitteln gebacken wir - sagt Ales Mozeticu nd unterstreicht, dass sie sich jetzt auf verpackte und gefrorene Produkte konzentrieren wollen.

30-40% der Produktion in Kragujevac sind für den einheimischen Markt reserviert. Restliche sollten ausgeführt werden.

Ales Mozetic, Generaldirektor von Don Don
Don Don verkauft seine Produkte nicht nur in Slowenien und Serbien, sondern auch in Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Kroatien, Bulgarien und Griechenland. Verbraucher können unter einigen Sorten wählen: Classic, Tamni (Schwarzbrot), Semenke (mit Samen) oder Putero tost (mit Butter), und ihnen steht auch verpacktes Brot zur Verfügung - Mlečni hleb, Integrale oder Natura hleb.


Große Pläne, ein weiteres Werk in Serbien

In der neuen Fabrik in Kragujevac wurden 43 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 70% mit einem Hochschulabschluss. Das Unternehmen hat derzeit 120 Mitarbeiter in Kraguevac. Die Toastbrot-Fabrik arbeitet in drei Schichten, mit Pausen für Arbeiter von einer halben Stunde.

- Wir beschäftigen 1.914 Mitarbeiter in Serbien, für welche wir keine Subventionen eantragt haben. Wir verlassen uns nicht so stark auf Banken, sondern auf eigenes Kapital. In den letzten acht Jahren haben wir 13 Unternehmen übernommen, und wollen noch mehr. Für die folgende Zeit sind Investitionen im WErt von 50 Mio. EUR geplant - sagte Mozetic gegenüber eKapija, präzisierte aber nicht, wo der größte Teil der geplanten Investitionen zu realisieren ist.

Wir werden aber nicht zu lange auf die nächste Fabrik in Serbien warten. Wie Mozetich unserem Portal ankündigt, sollte die nächste Don Don Fabrik in Serbien schon im Frühling 2018 in Zajecar (Ostserbien) in Betrieb genommen werden.

Das slowenische Unternehmen hat im April dieses Jahres 1.000 m2 Gewerberaum in dieser Stadt gemeitet. Man hat damals Investitionen im Wert von 500.000 EUR in die Ausrsütung und Infrastruktur der Produktionsanlage in Zajecar angekündigt, wie auch die Beschäftigung von rund 40 Mitarbeitern.

Don Don ist in Serbien seit 2008 tätig. Neben Žitoprodukt Kragujevac betreibt das Unternehmen auch Fabriken: PDM Pudarci, unweit von Belgrad, Fidelinka pekara Subotica, Zitoprodukt Zrenjanin, Zitopek Nis, MS pekara Jakovo, Zlatni Pek Leskovac, AD Pekarstvo Kraljevo. Sie decken ungefähr 10% des serbischen Marktes.

Neben Serbien betreibt Don Don auch zwei Fabriken in Slowenien mit 608 Mitarbeitern und noch eine in Kroatien mit 168 Beschäftigten.

Sein populärstes Produkt in Serbien ist "Manastirski hleb" (dt. Klosterbrot). In Slowenien ist sein "Bakin hleb" (dt. Omas Brot) am meisten gefragt, in Kroatien frischer Butterteig. 48% der Gesamtproduktion entfallen auf frisches Brot und Gebäck, 21% auf verpackte Produkte, 20% auf Tiefkühl- und 11% auf gemahlene Produkte, die nur in Serbien hergestellt und verkauft werden. Die Marken dieses Unternehmens sind "Nase zrno" und "Tvojih pet minuta".

Das Unternehmen vermarktet Produkte durch alle Handelsketten, in sogar 10.000 Supermärkten und Geschäften.

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