Quelle: Tanjug | Dienstag, 15.08.2017.| 14:57
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Kasachstan interessiert an Saat- und Pflanzgut aus Serbien - Mögliche Zusammenarbeit in Obst-, Gemüse- und Getreidebau

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Abbildung (FotoVlad Teodor/shutterstock.com)
Es besteht großes Potenzial für die Zusammenarbeit zwischen Serbien und Kasachstan im Bereich der Landwirtschaft, insbesondere in der Produktion von Saat- und Pflanzgut, sagte man am Dienstag (15. August 2017) bei einem Treffen mit der Wirtschaftsdelegation Kasachstans in der Wirtschaftskammer Serbien.

Vertreter von Kasachstan haben Interesse für die Technologie des Obst-, Gemüse-, Getreide- und Ölpflanzenbaus gezeigt, wie auch für den Erwerb von Saat- und Plfanzgut für den Anbau von Mais, Zuckerrübe, Ölpflanzen, Zwergäpfel, Pfirsiche, Aprikosen, Sauerkirschen udn Kirschen.

Die Wirtschaftskammer Serbien und die Kanzlei der Botschaft Kasachstans in Budapest mit Sitz in Belgrad veranstalteten dieses Treffen in Belgrad. Der Leiter der Abteilung für wirtschaftliche Beziehungen mti dem Ausland in der serbischen Kammer Nenad Djurdjevic erinnerte demnächst, wie wichtig die Zusammenarbeit mit diesem Land ist, mit dem wir ein Freihandelsabkommen seit 2010 haben.

Es bestehe großes Potenzial für die Zuammenarbeit, die viel intensiver sein sollte, unterstrich er.

- Unser Warenverkehr mit Kasachstan erreichte 2016 den Wert von rund 77 Mio. USD, und wir haben dabei einen Importüberschuss verzeichnet. Wir sind damit nicht zufrieden. Die Wirtschaftskammer Serbien hat die Landwirtschaft als Bereich mit den besten Potenzialen für die Verbesserugn der Zusammenarbeit erkannt und deshalb dieses Treffen organisiet. Sehr viel Raum für die Zusammenarbeit gibt es in der Produktion von Saat- und Pflanzgut, sowohl wenn es um den Export, als auch wenn es um die Zusammearbeit mit ihren Forschungsinstituten und Entwicklung von besonderen Pflanzen für diesen Markt geht - so Djurdjevic.
Es gebe unsere Unternehmen und Instituten, die mit ihren Landgütern Verträge abschließen wollen, unterstrich Djurdjevic.

Kasachstan ist bereit, mit uns zusammenzuarbeiten, aber die Entfernung, Transportkosten und -genehmigungen, die von ihren Behörden eher restriktiv ausgestellt werden, stellen noch immer erschwerende Umstände dar, fügte er hinzu.

- Wir glauben, in diesem und im nächsten Jahr konkrete Vereinbarungen abzuschließen, um den Warenverkehr zu fördern - so Djurdjevic.

Der Geschäftsführer der Abteilung für Landwirtschaft in der serbischen Wirtschaftskammer Veljko Jovanovic sagte gegenüber Tanjug, dass Kasachstan eine große Chance für serbische Unternehmen darstelle, insbesondere in Hinsicht auf das zollfreie Regime mit Kasachstan.
- Wir können erhebliche Mengen nach Kasachstan ausführen, aber nur wenn wir die entsprechende Produktqualität bieten könne. Einige Unternehmen aus Serbien sind bereits in Kasachstan tätig, nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch im Bausektor - so Jovanovic.

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