Quelle: Beta | Dienstag, 25.07.2017.| 14:29
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Kein Streik in Fiat in den nächsten drei Jahren - Arbeitnehmer und Geschäftleitung unterzeichnen neuen Tarifvertrag

(Fotobibiphoto/shutterstock)
Die Geschäftsleitung von Fiat Chrysler automobili Srbija (FCA) unterzeichnete heute (25. Juli 2017) in Belgrad die Vereinbarung über einen neuen dreijährigen Tarifvertrag mit Vertretern von Mitarbeitern, die eine Gehaltserhöhung im Einklang mit der offiziellen Inflationsrate vorsieht, aber nur unter der Bedingung, dass es keinen neuen Streik in diesem Zeitraum gibt.

Das Abkommen wurde vom Vertreter der Selbstständigen Gewerkschaft FCA Zoran Markovic und der Generaldirektorin von FCA Silvia Vernetti im Beisein der Regierugnschefin Ana Brnabic und Wirtschafts- und Arbeitsminister, Goran Knezevic und Zoran Djordjevic unterschrieben.

Wie am Montag (24. Juli 2017) die Regierung Serbiens mitteilte, hat man sich über eine jährliche Anpassung von Gehältern im Einklang mit den offiziellen Inflationsprognosen der Zentralbank Serbiens geeinigt. Im August dieses Jahres sollten die Gehälter um 2,2%, und 2018 um 4,5% erhöht werden.

Das Abkommen sieht die Gründung einer Kommission für technische Messungen mit Gewerkschaftsmitgliedern, Vertretern der Geschäftsleitung von FCA und Fachleuten aus dem Firmensitz vor, die ihre Tätigkeit im September dieses Jahres aufnehmen sollte.

Die Vereinbarung zwischen dem Management und der Gewerkschaft hat die Fortsetzung der Produktion von Fiat 500L in Serbien sowie des Dialogs zwischen der Geschäftsleitung und der Gewerkschaft gesichert.

Man einigte sich auch über die Fahrtkostenerstattung, wenn Mitarbeiter fürher zur Arbeit kommen oder im Werk länger bleiben müssen.
Mitarbeiter von FCA Srbija sind seit dem 27. Juni im Streik und verlangen Gehaltserhöhung, Bonuszahlung, Optimierung von Arbeitsplätzen und Fahrtkostenerstattung.

Der Streik wurde am 18. Juli gestoppt, nach einem Treffen des Streikkomitees mit der Ministerpräsidentin Ana Brnabic in Kragujevac. Die Verhandlungen mit der Geschäftsleitung starteten einen Tag später, durch Vermittlung der Regierung Serbiens, die sich mit 33% am Automobilwerk in Kragujevac beteiligt.
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