Quelle: RTS | Freitag, 21.07.2017.| 10:55
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Neue Ausschreibung für Galenika bis 1. September - Staat bietet Mehrheitsbeteiligung

(Foto shutterstock.com )
Die staatliche Beteiligung am Pharmaunternehmen Galenika wird nach der Umwandlung seiner Schulden in das Aktienkapital auf mehr als 90% der Anteile steigen, erfährt der Fernsehsender RTS im Ressortministerium.
Experten sind einig darüber, dass der Verkauf der Mehrheitsbeteiligung für potenzielle Investoren viel attraktiver als bisherige Angebote für die strategische Partnerschaft ist.
Der letzte Versuch, einen strategischen Partner für Galenika zu finden, der 25% der Anteile erwerben würde, endete erfolglos im Februar dieses Jahres. Relevante Gewerkschaften wurden über den Inhalt des neuen Angebots vom Ressortministerium benachrichtigt.
Der Staat wird Galenika am 1. September dieses Jahres erneut zum Verkauf ausschreiben, und diesmal die Mehrheitsbeteiligung bieten, erklärte Zoran Pantelic aus der Gewerkschaft "Nezavisnost".
- Derzeit werden Ausschreibungsbedingungen vorbereitet, wie auch alles, was für ein Ausschreibungsverfarhen notwndig ist - zitiert Pantelic die Mitteilung des Ministeriums.
Die Forderungen von Galenika gegenüber inländischen Pharmagroßhändlern erreichen 120 Mio. EUR. Staatsunternehmen werden zugleich 110 Mio. EUR, und Banken mehr als 70 Mio. EUR geschuldet.
Das Wirtschaftsministerium hat das Modell für die Lösung des Problems gefunden.
- Die Banke sind im Prinzip damit einverstanden, dass die Gesamtschuld von 71,74 durch die einmalige Zahlung von 25 Mio. EUR getilgt wird. Aber nur unter der Bedingung, dass das Unternehme privatisiert wird und das der Käufer diese Summe einzahlt. Wir arbeiten derzeit an der Umwandlung der Schulden gegenüber den größten Gläubigern, Srbijagas und Staatsschuldenverwaltung. Das Aktienpaket im Besitz der Republik Serbien, das wir zum Verkauf stellen würen, sollte demnächst 90% des Gesamtkapitals von Galenika übersteigen - teilte das Ministerium mit.
Dass Galenika unter diesen Umständen mehr Chancen für die erfolgreiche Privatisierung als bei früheren Versuchen hat, wird von Experten nicht bezweifelt.
Die jüngste Entscheidung der Regierung Serbiens, die Mehrheitsbeteiligung zum Verkauf zu stellen, sei viel sinnvoller als frühere, glaubt der Volkswirt Danilo Sukovic.
- Mit der Mehrheitsbeteiligung hat man Kontrolle über das Kapital, der Investor hat mehr Interesse an der höheren Effizienz des Unternehmens, weil dies ihm die Erfogle in der Zukunft garantiert - sagt Sukovic.
Mit einer leichten Verbesserung im Vorjahr erwarten 1.400 Mitarbeiter von Galenika den neuen Inhaber.
Das Ressortministerium sollte noch präzisieren, welche Kriterien er erfüllen sollte. Gewiss ist nur, dass er die Produktion fortsetzen und eine optimale Mitarbeiterzahl behalten muss.
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