Quelle: Tanjug/RTS | Sonntag, 16.07.2017.| 23:00
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Streikdende Mitarbeiter von Fiat lehnen vorgeschlagenes Protokoll ab - Wirtschaftsministerium lädt zu Verhandlungen ein

(Fotofiatpress.rs)
Das Streikkomitee von Fiat teilte am Freitag, 14. Juli 2017 mit, "statt eine Einladung zu Verhandlungen, ein Protokoll über Beendigung des Streiks zu bekommen". Das Protokoll enthalte in Wirklichkeit kein konkretes Angebot, sondern weist nur auf bisherige Bemühungen des Wirtschaftsministeriums um den Erfolg der Verhandlungen, heißt es in der Mitteilung.
Vertretern der Gewerkschaft von FCA Kragujevac wurde am Freitag die Unterzeichnung eines Protokolls geboten, das die Aufnahme der Verhandlungen zwischen Mitarbeitern und der Geschäftsleitung von Fiat über Anforderungen der Streikenden schon am Montag, 17. Juli ermöglichen sollte.
Unzufrieden mit dem Angebot verlangt das Streikkomitee von der Regierung Serbiens im veränderten Vorschlag des Protokolls, in Hinsicht auf ihre Beteiligung von 33% an Fiat Chrysler automobili (FCA) ihren Teil der Verantwortung zu übernehmen. Streikende Arbeiter verlangen, dass die Praktiken von FCA nicht über dem Gesetz, sondern in Übereinstimmung mit serbischen Gesetzen sind.
Von der Regierung Serbiens wird verlangt, über Vertreter des Kapitals der Republik Seribens in Managementstrukturen des Unternehmens, die Suche nach einer Lösung zu initiieren, und dass Behörden parallel dazu das Gesetz über Streik anwenden und FCA zu Verhandlunfen zwingen.
Serbiens Wirtschaftsminister Goran Knezevic empfahl Mitarbeitern von Fiat in Kragujevac am Samstag (15. Juli 2017) erneut, den Streik zu beenden udn mit Hilfe der Regierung Serbiens die Verhandlungen mit der Geschäftsleitung áufzunehmen, weil jeder Tag des Streiks den Schaden erhöhe und die "falsche Botschaft sende".
Knezevic behauptet, dass die zu lange Einstellung der Produktion das Unternehmen FCA Kragujevac dazu zwingen könne, Maschinen in ein anderes Land zu verlagern. In solchem Falle würden diese Investoren die Verhandlungen mit Streikende nur schwer aufnehmen.
Mitarbeiter müssen, seiner Meinung nach, wissen, dass die Fortsetzung des Streiks ihre Chancen für bessere Bedingungen verhindere und zum Stellenabbau direkt führe. Nur durch Verhandlungen kann man eine gute Lösung für alle Seiten finden.
Er erinnerte daran, dass Tarifverträge, die Gewerkschaften und Arbeitgebern unterzeichnen, Arbeitsplätze und Arbeitsbedinungen in einem bestimmten Zeitraum garantieren, ohne Möglichkeit sie während dieser Periode zu verändern.
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