Quelle: eKapija | Montag, 03.07.2017.| 03:15
Lesen Sie einen Artikel aus Drucken Sie die Nachricht

100 Mio. Tüten von "Smoki" werden jedes Jahr verkauft - Soko Stark plan neue Produkte un Investitionen in Automatisierung

Der Web von Maisgrieß zu einer Tüte Erdnussflips "Smoki" dauert 10 Stunden. So viel Zeit wird für die Produktion des drittältesten Produkts des Belgrader Unternehmens Soko Stark benötigt. In einer Minute werden rund 45.000 Tüten von "Smoki" erzeugt, und täglich zwischen 20 und 30 Tonnen.
Das Produktionsverfahren für "Smoki" dauert rund eineinhalb Stunden, aber vor der Verpackung müssen Erdnussflips in sogenannten Silos rund 8 Stunden trocknen. Der Prozess ist völlig automatisiert. "Smoki" wird in drei Schichten, sieben Tage der Woche hergestellt. Die Maschinen werden nur am Samstag Abend nach der zweiten Schicht ausgeschaltet, und vor der dritten Schicht am Sonntag Abend wieder eingeschaltet.
Als das älteste Produkt dieser Art in Südosteuropa feiert "Smoki" in diesem Jahr seinen 45. Geburtstag. Anlässlich dieses wichtige Jubiläums hatte das Wirtschaftsportall eKapija die Gelegenheit, die Fabrik von Soko Stark in der Belgrader Siedklung Kumodraz zu besuchen, wo dieser Knabbersnack seit dem Anfang der 90er Jahren erzeugt wird. "Smoki" wurde ursprünglich in einer Fabrik im Zentrum von Belgrad, in der Knez Danilova Straße hergestellt. Bis heute ist es unbekannt geblieben, wer dieses Produkt entwickelt hat.
Bald neue Varianten von "Smoki"
In den letzten zehn Jahren investierte Soko Stark mehr als 20 Mio. EUR in die Automatisierung der Verpackung und Modernisierung der gesamten Produktion. Rund 2 Mio. EUR davon entfallen auf die Innovatione der Fertigungsanlage für "Smoki", erfahren wir vom Generaldirektor von Soko Stark Matjaz Vodopivec, der neue und kontinuierliche Investitionen in die Automatisierung dieser Produktion ankündigt.
- Alle diese Investitionen haben unsere Produktion und die Zufriedenheit unserer Verbraucher verbessert. Der beste Beweis dafür sind unsere rekordhohen Ergebnisse. Im Laufe 2016 haben wir das historische Maximum erreicht - mehr als 28.000 t Produkte und einen Umsatz über 90 Mio. EUR. Besonders stolz sind wir auf die Tatsache, dass "Smoki" mit einer Beteiligung von fast 30% in der Struktur unseres Umsatzes dominiert - so Vodopivec.


Die Produktion sollte, laut seinen Worten, bald auf 100 Mio. Tüten jährlich steigen, sagte Vodopivec gegenüber eKapija und kündigte neue Varianten von "Smoki" an, woltle aber nichts Präziseres dazu sagen.

Weitere regionale Expansion

Die weitere Expansion wird Vorrang auch in diesem Jahr haben.
- Wir haben signifikante Ziele in der Region erreicht, wollen aber den Markt für "Smoki" in unseren Nachbarländern wie Bulgarien, Rumänien ausbauen... Es ist sehr schwer, präzise Zahlen zu geben, weil jeder Markt spezifisch ist. Ich kann nur sagen, dass wir das Wachstum um 5-10% im Vergleich zum Vorjahr planen, natürlich abhängig von konkreten Märkten - unterstreicht Vodopivec.

In den meisten Ländern in der Region ist "Smoki" absoluter Marktführer in der Kategorie von Flips. In Slowenien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina ist "Smoki" an der Spitze, in Mazedonien auf Platz zwei. Die besten Ergebnisse werden aber am montenegrinischen Markt erzielt.
Erdnussflips "Smoki" von Soko Stark wird aus Maisgrieß, Erdnuss, Sojamehl, Pflanzenfett und Salz erzeugt. Seine Name ist inzwischen zu einer Gattungsbezeichnung für Mais- und Erdnussflips am Markt geworden. Außer klassischem Knabbersnack, wird jettz auch die süße Variante mit Schokolade hergestellt, "Smoki Smokic" und superknuspriges "Megahrsker".
Das Unternehmen Soko Stark hat die Produktion in den 20er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts aufgenommen. Sein erstes Produkt war die Schokolade "Najlepse zelje" (dt. Beste Wünsche). Später wurden Schokobananen "Bananica" und "Smoki" eingeführt. Diese drei Artikel machen heutzutage 80% des Gesamtumsatzes des Unternehmens, so der Generaldirektor.

Seit 2010 ist Soko Stark Teil der Atlantic Group.

Katarina Stevanović
Kommentare können ausschließlich angemeldete Nutzer eingeben.