Quelle: Tanjug | Donnerstag, 08.06.2017.| 14:26
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Chinesen bauen Heißwasser-Fernleitung von Obrenovac bis Novi Beograd - Baubeginn wahrscheinlich 2018, Projekt im Wert von 200 Mio. EUR

(FotoRoman023_photography/shutterstock.com)
Ein Verständnismemorandum über das Projekt zum Bau einer 28 km langen Heißwasser-Fernleitung zwischen Obrenovac und Novi Beograd wurde mit dem Unternehmen Power Construction Corporation of China unterzeichnet.Das Projekt im Wert von 200 Mio. EUR sollte zur Reduzierung von Gasimporten und zu einem leichten Rückgang der Preise für Heizung in der serbischen Hauptstadt beitragen.
Die Vereinbarung wurde vom Minister für Bergbau und Energiewirtschaft Aleksandar Antic, Vertreter des chinesischen Unternehmen Yankg Fan, Bürgermeister von Belgrad Sinisa Mali, Direktor der Elektrizitätswirtschaft Serbiens (EPS) Milorad Grcic und Direktor des Untenrehmens "Beogradske elektrane" Goran Aleksic unterschrieben.
Das Verständnismemorandum stellt ein Rahmenabkommen dar, konkrete Details sind erst zu vereinbaren. Der Minister Antic hofft darauf, dass diese Frage bis Ende des Jahres gelöst wird, um mit dem Bau 2018 zu beginnen. Die Fernleitung sollte 2020 fertiggestellt werden.
Dies sei ein großer Tag für Belgrad, sagte der Minister Antic und fügte hinzu, dass durch dieses Projekt ein jahrzehntelanger Traum von einer Rohrleitung zwischen dem Kohlekraftwerk TENT in Obrenovac und dem Fernheizwerk Novi Beograd schließlich in Erfüllung gehe. Er erinnerte daran, dass man mit dem Bau einer Heißwasser-Fernleitung noch 1995 begonnen hat, als die ersten Rohren verlegt wurden, aber das Projekt wurde nach 2000 gestoppt.
Heißwasser, das derzeit in die Save fließt, werden wir in der Zukunft für die Heizung von Wohnungen und Unternehmen in Belgrad nutzen, unterstrich der Bürgermeister von Belgrad Sinisa Mali. Das garantiere uns nicht nur erhebliche Kosteneinsparungen, sondern auch einen effizienteren Umweltschutz. Das öffentliche Unternehmen "Beogradske elektrane" führe jedes Jahr Erdgas im Gesamwert von 140 Mio. EUR ein, fügte er hinzu.
- In Hinsicht darauf, dass wir durch die Umsetzung dieses Projekts ein Drittel der Importe ersetzen können, etwas mehr als 40 Mio. Euro, können wir investierte 200 Mio. EUR in folgenden 5-6 Jahren zurückgewinnen - sagte Mali und erinnerte daran, dass ein Bebauungsplan für dieses Gebiet bereits beschlossen sei.
Die Details sollten später vereinbart werden, aber es wird erwartet, dass chinesische Unternehmen sowohl für die Planung, als auch für den Bau zuständig sind. Die Realisierugn des Projetks sollte, Erwartungen zufolge, von der chinesischen Regierung finanziell unterstützt werden.
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