Quelle: Danas | Sonntag, 04.06.2017.| 21:29
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Neuer Windpark bis Ende 2018? - Unternehmen aus Belgien, Israel und USA interessiert am Bau

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Nachdem die Regierung Serbiens zusätzliche Anreize für Investitionen in erneuerbare Energien beschlossen hatte, meldeten sich drei ausländische Unternehmen an, die mit dem Bau von großen Widnparks in der nächsten Zukunft beginnen könnten, erfährt die Belgrader Tageszeitung Danas von gut informierten Quellen im Energiesektor.

Obwohl es keine offizielle Bestätigtung für diese Nachricht aus dem Ministerium für Bergbau und Energiewirtschaft gibt, behauptet die Belgrader Tageszeitung, dass es um Unternehmen aus den Vereinigten Staaten von Amerika, Israel und Belgien geht, die großes Interesse für Investitionen in dieses lukrative Geschäft zeigen. Alle, die an Investitionen in erneurbare Energien in Serbien interessiert sind, können mit Anreizen rechnen, vor allem mit der Enspeisevergütung bzw. einem höheren Strompreis für Strom aus Windkraft-, Solar, Wasserkraft-, Geothermie- und Biomasseanlagen. Stromrechnungen in Serbien sind bereits ein wenig höher, weil EPS Strom bereits von solchen Produzenten kauft.

Anreize, welche die Regierung Serbiens im Vorjahr beschlossen habe, seien sehr gut und nützlich und werden sicher zum Bau von neuen Windparks in unserem Land in der nächsten Zukunft beitragen, glaubt Slobodan Ruzic, ehemaliger Assistent des Energieministers.

- Wir haben in diesem Moment zwei oder drei fertige Windkraftanlagen mit einer kleinen Leistung, nicht über zehn Megawatt. Nachdem der Staat zusätzliche Garantien und Anreize für Investoren beschlossen hatte, wurden die Voraussetzungen für den Bau von mindestens einem größeren Windpark in diesem Herbst geschaffen. Wir könnten bis Ende des nächsten Jahres eine Anlage mit einer Leistugn von 100-150 MW gebaut und an das Stromnetz angeschlossen haben. Das wäre mehrfach wichtig für Serbien.

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