Quelle: eKapija | Dienstag, 25.04.2017.| 11:51
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China interessiert an Fleisch, Milch, Mais, Zuckerrübe und Backpflaumen aus Serbien - Memorandum über Garantien der Lebensmittelsicherheit unterzeichnet

Serbiens Ministerium für Landwirtschaft und Umweltschutz und Vertreter des Hauptamtes für Qualitätskontrolle, Aufsicht und Quarantäne (AQSIQ) der Volksrepublik China unterzeichneten heute eine Vereinbarung über Zusammenarbeit im Bereich der Garantien der Lebensmittelsicherheit für Import und Export.

Das Memorandum wurde vom serbischen Landwirtschaftsminister Branislav Nedimovic und AQSiQ-Minister, Zhi Shuping, unterschrieben.

Als Rahmendokument ermöglicht die unterzeichnete Vereinbarung die Exporte von pflanzlichen und tierischen Produkten aus Serbien nach China, insbesondere von sehr gefragten Produkten wie Fleisch, Milch und Molkereiprodukte, Mais, Zuckerrübe und getrocknete Pflaumen, heißt es in der Mitteilung des Landwirtschaftsministeriums.

- Es handelt sich um ein Rahmenabkommen, die uns die Bildung von qualifizierten Arbeitsgruppen für verschiedene Sektoren ermöglicht, um alle Probleme mit dem Export von verschiedenen Arten von Fleisch und von einigen pflanzlichen Produkten möglichst schnell zu lösen - sagte der Minister Nedimovic.

Mit Vertretern von AQSIQ wurde heute auch ein Protokoll über den Austausch wissenschaftlicher Informationen über die Knötchenkrankheit der Rinder (Dermatitis nodularis) unterzeichnet, teilte das Ministerium mit.

Vertretern von AQSIQ wurde ein übersetzter Fragebogen über den Export von Schweinefleisch überreicht, als Grundlage für die Realisierung der Exporte, insbesondere von gefrorenem Schweinefleisch. Das sollte sehr bald vollendet werden, unterstrich der Minister.

Ein ausgefüllter Fragebogen über den Export von pflanzlichen Produkten, vor allem von Mais, Backpflaumen und Melass sollte der chinesischen Siete in der nächsten Woche überreicht werden. Es ist deshalb zu erwarten, dass wir nicht mehr lange auf diese Exporte warten werden.

Mit chinesischen Vertretern wurden Informationen und Fragebogen über mögliche Exporte von Milch und Molkereiprodukte sowie von Milch für Babys ausgetauscht.

Neben inländischen Unternehmen, die nach China ausführen wollen, gibt es auch einige Investoren aus China, die in die Lebensmittelindustrie in Serbien bzw. in die Produktion von Milch und Fleisch investieren wollen. Durch Beseitigung von administrativen Barrieren, die die Lebensmittelsicherheit betreffen, kann man Bedingungen für die ungestörte Realisierung solcher Investitionen schaffen, unterstrich Nedimovic.

Serbien und Kina pflegen traditionell gute Beziehungen, die in diesem Moment auf dem höchsten Niveau sind, erinnerte Zhi Shuping. Die Unterzeichnung von diesen Dokumenten ist von großer Bedeutung für die Lebensmittelsicherheit, als Bedingungen, für die Exporte nach China. Shuping traf sich heute auch mit dem Präsidenten Tomislav Nikolic. Vertreter der chinesichen Hauptamtes für Qualitätskontrolle, Aufsicht und Quarantäne (AQSIQ) bestätigten dabei, dass China am Import von 500.000 t Rindfleisch jährlich aus Serbien interessiert ist.

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