Quelle: Tanjug | Freitag, 30.05.2008.| 14:27
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Umstellung von analogem Fernsehen auf DVB-T in Serbien bis 2012?

(Fotob)

Die serbische Ministerin für Telekommunikation und Informationsgesellschaft, Aleksandra Smiljanić, teilte heute (30. Mai 2008) mit, dass die Einstellung der analogen Verbreitung von Fernsehprogrammen zugunsten der digitalen Verbreitung mittels DVB-T bis 2012 eine der wichtigsten Aufgaben ihres Ministeriums sei.

Bei der Eröffnung des Sechsten regionalen Treffens der Rundfunk- und Fernsehanstalten und Hersteller von Sendetechnik hob sie hervor, dass es um eine Entscheidung im Interesse der Bürger geht, weil die meisten Nachbarländer die Digitalisierung von Hörfunk und Fernsehen bis 2012 realisieren werden.

An der regionalen Funkplanungskonferenz in Genf "RRC-06" einigte man sich über die Umstellung auf das digitale Fernsehen bis 17. Juni 2015, erklärte sie. Viele europäische Länder, vor allem EU-Mitglieder, können das früher schaffen. Serbien muss dieser Entwicklung folgen.

Mit dem Kultusministerium hat man bereits die Erstellung einer Strategie der Umstellung von analogem auf Digitalfernsehen aufgenommen, erklärte sie und fügte hinzu, das dabei alle Aspekte - technische, gesellschaftliche, wirtschaftliche, rechtliche u.a. berücksichtigt werden.

Die Digitalisierung umfängt alle Komponenten des Fernsehens - Herstellung des Programms, Übertragung, Sende- und Empfangsgeräte, sagte sie.

- Der exekutive Direktor der Republikagentur für Telekommunikation (RATEL), Milan Janković, erklärte, dass sich man auf der internationalen Wellenkonferenz RRC 06 über die digitalen terrestrischen Verbreitungswege für Rundfunk in den Frequenzbereichen VHF und UHF geeinigt hat. Durch dieses Abkommen wird der frequenztechnische Rahmen für den digitalen terrestrischen Rundfunk für mindestens die nächsten 20 Jahre bestimmt. Die RRC 06 hat offen gelassen, ob die bereitgestellten Übertragungskapazitäten für Hörfunk oder Fernsehen genutzt werden. Serbien wird nach der Digitalisierung über 32 bis 48 Fernseh- und 12 - 16 Rundfunkkanäle verfügen.

Der Direktor des Büros für Radiokommunikation der Internationalen Telekommunikationsunion aus Genf, Valerij Timofejev, und der technische Direktor der EU Rundfunkunion in Genf, Liven Vermale, waren spezielle Gäste des Sechsten regionalen Treffens der Rundfunkanstalten.

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