Quelle: Novosti | Montag, 27.03.2017.| 11:29
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Miroslav Miskovic willkommen, an der Rettung von Agrokor in Serbien teilzunehmen?

(FotoLisa S./shutterstock.com)
Miroslav Miskovic sei willkommen, das Geschäft von Ivica Todoric in Serbien zu retten. Diese Information wurde der Belgrader Tageszeitung "Novosti" von mehreren Quellen aus Russland, wie auch aus den westeuropäischen Investmentfonds bestätigt, die einen Teil der Schulden des finanziell angeschlagenen kroatischen Geschäftsmanns übernahmen.

Wie "Novosti" erfährt, gibt es derzeit keinen Interessenten in der Region für die Übernahme einer der Gesellschaften des Lebensmittelkonzerns Agrokor. Große Schulden entmutigen Investoren, weshalb man das Geschäft von Todoric zunächst sanieren und wieder profitabel machen will. Die Einführung des professionellen Managements ist eine der Möglichkeiten. Der Name des serbischen Geschäftsmanns Miroslav Miskovic erschien, vor allem, dank seiner langjährigen Erfahrung im Groß- und Einzelhandel.

Es ist gut bekannt, dass Miskovic ein riesengroßes Handelsimperium gebildet und sich mit seinen Einzelhandelsketten Maxi und Tempo zum absoluten Marktführer in Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien und Albanien entwickelt hat. Einer seiner größten Erfolge in diesem Bereich war der Verkauf der erwähnten Supermarktketten an den belgischen Einzelhändler Delhaize für 932 Millionen EUR.

Miskovic scheint deshalb die ideale Lösung zu sein. Sowohl Russen als auch Amerikaner glauben, dass sein Managementteam die Ergebnisse der Supermarktketten Mercator S, IDEA und Roda in Serbien in Ordnung bringen und sie erneut profitabel machen kann. Miskovic hat bisher jedes Gespräch über Probleme von Agrokor wegen seiner Freundschaft mit Ivica Todoric abgelehnt, aber die Situation hat sich mittlerweile gründlich verändert.

Obwohl man in Delta jedes Kommentar zu diesem Thema abgelehnt hat, erfährt die Tageszeitung "Novosti" inoffiziell, dass sich Miskovic durch diese Einladung geehrt fühle. Wie man erfährt, sollten wir nicht lange auf seine positive Entscheidung warten. Es ist nicht ausgeschlossen, dass er das Geschäft von Todoric nach der Sanierung übernimmt.

Als das einzige Hindernis für den Einstieg von Miskovic in Mercator S, Inhaber von IDEA und Roda in Serbien, könnten sich seine schlechten Beziehungen zur herrschenden Elite in Serbien erweisen. Die Quellen von Novosti sind aber der Meinung, dass die Beteiligung von Agrokor am Bruttoinlandsprodukt (BIP) Serbiens von 1% einen guten Grund für die Entspannung der Beziehungen darstellen könnte.

Beim Verkauf der Einzelhandelskette Maxi an den belgischen Handelsriesen Delhaize 2011 war Miroslav Miskovic auch mit Schulden belastet. Der Käufer hat damals die Schulden von sogar 300 Mio. EUR gemeinsam mit der Delta Maxi Gruppe übernommen.

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