Quelle: Beta | Dienstag, 14.03.2017.| 13:00
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Etihad Aviation eröffnet Shared Service Center in Belgrad

Eröffnung des Shared Service Centers
Die Etihad Aviation Group eröffnete heute in Belgrad ein Shared Service Center, in dem gleichartige Prozesse aus verschiedenen Fluggesellschaften der Etihad Aviation Partners Group zusammengefasst und von dieser zentralen Stelle erbracht werden. Vor allem die Diensleistungen des Callcenters und der Treueprogramme.

In der ersten Phase sollten hier 200 Mitarbeiter eingestellt werden, und diese Anzahl sollte bis 2020 auf 685 steigen. Das Zentrum ist in der Lage, 4,4 Millionen Anrufe bis 2020 zu empfangen.

Mitarbeiter sollten hier zunächst für die Buchung und Ausgabe von Flugtickets zuständig sein. Das schließt den Verkauf, Änderungen in Reisepläne und der Verarbeitung von Anforderungen für besondere Leistungen ein.

Serbiens Premier Aleksandar Vucic äußerte an der Eröffnung seine Zufriedenheit mit der Entscheidung, das Shared Service Center in Serbien zu eröffnen. Das beweise, laut seinen Worten, die Fähigkeit Serbiens "den Schritt mit den besten Nationen dieser Welt zu halten".

Serbien könne, sagte er, auf seine Fluggesellschaft stolz sein, unterstrich er und erinnerte daran, dass sich die Anzahl der Fluggäste am Belgrader Flughafen innerhalb von dreieinhalb Jahren verdoppelt habe. Die nationale Fluggesellschaft habe parallel dazu um 2,6-mal mehr Passagiere befördert.

Aleksandar Vucic und James Hogan, Generaldirektor von Etihad Airways an der Eröffnung des Shared Service Centers
Interesse an der Betriebskonzession für den Flughafen "Nikola Tesla" in Belgrad hätten bisher 27 Unternehmen gezeigt, darunter auch Unternehmen aus China, Frankreich und Deutschland, erklärte er.

Er erwarte einen harten Kampf ung die Konzession, weil alle Kandidaten Belgrad als einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt erkannt hätten, und das nicht nur in Südosteuropa.

Dank Etihad sei die Anzahl ausländischer Touristen in Serbien und Belgra gestiegen, sagte Vucic.

- Wir haben im Vorjahr 1,1 Mio. Touristen in Belgrad registriert, und etwas mehr als zwei Millionen in Serbien. Wir könnten diese Anzahl auf sogar vier oder fünf Millionen erhöhen. Für so etwas brauchen wir einen Investor wei Etihad, ohne ihn wäre das nicht möglich - so Vucic.

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