Quelle: eKapija | Mittwoch, 08.02.2017.| 14:53
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Bau eines Windparks bei Zajecar im Wert von 100 Mio. EUR ungewiss - Investor zieht sich zurück, Stadt wartet auf neue Quoten

Der Bau eines Windparks im Wert von 100 Mio. EUR bei Zajecar, für den noch Anfang März 2015 ein Vorvertrag zwischen Vertretern der Stadt und des Konsortiums Vision Group Balcan - Vision Sword unterzeichnet wurde, ist, wie es scheint, ungewiss geworden.

Die tschechische Vision Group 21 hat sich aus dem Projekt zurückgezogen, weil die Stadt die erforderten Quoten für den künftigen Windpark nicht sichern konnte, erfahren wir vom Investor.

Die Stadt Zajecar verfügt über eine Quote, die den Bau eines Windparks mit einer Leistung von 36 MW erlaubt, während das tschechische Unternehmen und seine Partner auf mindestens 60 MW bestehen, wofür sie noch im Vorjahr die Technologie und Finanzierung gesichert hätten.

Die Vision Group 21 habe sich deshalb aus dem Projekt zurückgezogen, sagte Barbara Bartokova aus diesem Unternehmen gegenüber dem Portal eKapija, sei aber, laut ihren Worten, bereit, "das Projekt erneut zu aktivieren, wenn Investoren die minimale Leistung von 60 MW garantiert wird". Die Stadtverwaltung könne aber auch das Projekt mit einem neuen Investor umsetzen, sagte sie.

Der Bürgermeister von Zajecar Velimir Ognjenovic hoffr aber trotzdem auf den Bau des Windparks. In einem Gespräch mit eKapija sagte er, er könne derzeit präzise Fristen und Pläne aufgrund der objektiven Hindernisse nicht besprechen.

Zajecar habe, laut seinen Worten, über eine Quote verfügt, die den Bau eines Windparks von 36,4 MW erlaubt habe und man habe auf die Genehmigung für zusätzlich 24 MW gewartet. "Die erwähnte Quote wurde inzwischen einer anderen Kommune gegeben".

Zajecar wartet deshalb auf den neuen Wettbewerb, wahrscheinlich im Mai dieses Jahres, wenn sie sich beim Energieministerium um die Quote von 60 MW bewerben und demnächst erneut nach Partner in diesem Projekt suchen werden, so Ognjenovic.

Der Wert der Investition wurde im März 2016 auf rund 100 Mio. EUR geschätzt. Sie wäre von großer Bedeutung für die Stadt, die mit ca. 5% des jährlichen Umsatzes des Windparks gerechnet hat.

Die Stadt würde dadurch zusätzliche dodatnih 700-800.000 EUR jährlich erwirtschaften, die man in die neue LED-Leuchten für die Straßenbeleuchtung und andere Projekte investieren würde.

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