Quelle: Novosti | Mittwoch, 11.01.2017.| 13:59
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Bank of China wählt Management für ihre serbische Tochter

Die chinesische Staatsbank (Bank of China) erhielt am Dienstag die offizielel Lizenz der Zentralbank Serbiens und wählte sofort das Mangement für ihre serbische Tochter. Zum Vorsitzenden des Exekutivrats wurde Liu Xiaofei ernannt, und zum Ausschussmitglied Slavisa Aleksic, Bankier mit Erfahrung aus der Findomestic und Astra Bank.

Der Vorstandsvorsitzende ist Chen Huaiyu, und unabhängige Vorstandsmitgleider Dejan Soskic, der ehemalige serbische Zentralbankpräsident und Professor an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft in Belgrad sowie Zeljko Sertic, Ex-Wirtschaftsminister und derzeit Geschäftsführer der Entwicklungsagentur Serbiens RAS. Andere Vorstandsmitglieder sind Zhang Gang und Agnes Erdos.

Die Bank of China Srbija sollte ihre Tätigkeit spätestens bis Ende Januar aufnehmen. Die Bank hat ihren Sitz in Belgrad, in der Zorana Djindjica Straße, im Gebäude, in dem Banca Intesa früher ihren Sitz hatte. Die fünftgrößte Bank weltweit sollte, in erster Linie, chinesische und serbische Unternehmen unterstützen, die auf Drittmärkten gemeinsam auftreten. Der Gründer der neuen Bank am serbischen Markt - Bank of China (Hungary) Ltd. hat am 19. Oktober 2016 mit dem Prozes des Markteintritts begonnen. Ihre Anwälte haben die Lizenz der Zentralbank beantragt.


Der Gründer wollte alle Verfahren und die Registrierung bis Ende 2016 vollenden, damit die Bank ihre Tätigkeit anfang 2017 aufnehmen könnte. Die Zentralbanklizenz wude am 20. Dezember 2016 erteilt.

- Es ist zu erwarten, dass chinesische Banken ihre Unternehmen in anderen Ländern begleiten, insbesondere, wenn es um große infrastrukturelle Projekte geht. Notwendige Darlehen und Garantien werden dadurch viel leichter gesichert, und das zu viel günstigeren Zinsen - unterstreict Djordje Djukic, Professor an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft in Belgrad.

- Das ist gut auch für unsere Unternehmen, die als Subunternehmer im In- und Ausland engagiert werden.

Chinesen sind besonders an der Zusammenarbeit beim Infrastrukturbau, Privatisierung von Staatsunternehmen, Bergbau, Energiewirtschaft und Tourimsus interessiert. Chinesische Unternehmen in Serbien bekommen jetzt Unterstützung, aber das gilt auch für einheimische Unternehmen, die chinesische Waren und Ausrüstung kaufen.

Die Bank of China wird auch mit Privatkunden arbeiten, kündigte die Zentralbankpräsidentin Jorgovanka Tabakovic. Es bleibt zu sehen, welche Dienstleistungen man Privatkunden in Serbien bieten wird und unter welchen Bedingungen. Die Bank wird sich zunächst auf Unternehmen fokussieren.
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