Quelle: Tanjug | Dienstag, 18.03.2008.| 90:4
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Parlamentswahlen blockieren Kredite im Gesamtwert von 340 Mio. Euro - ganze Bausaison in Frage gestellt

Der Minister für Infrastruktur Velimir Ilić wies gestern (17. März 2008) darauf hin, dass Kredite im Gesamtwert von 340 Mio. Euro für die Modernisierung und Entwicklung des Straßennetzes in Serbien erst nach der Ratifizierung im Parlament realisiert werden können.

- Es handelt sich um große infrastrukturelle Projekte wie die Umgehungsstraße um Belgrad, Verkehrsstraße Brod - Nova Varoš, Verkehrskorridor 10, Rekonstruktion von 100 Brücken sowie um 20 Mio. Euro für die Sanierung des von Erdrutschen bedrohten Geländes u.a. - präzisierte der Minister.

Ilić erinnerte an die Wichtigkeit des Projekts zur Rekonstruktion der Brücke "Gazela" in Belgrad sowie an 120 Mio. Euro für den Bau der Umgehungsstraße um Belgrad, deren Realisierung wieder verschoben wird.

Diese Kreditarrangements wurden bei der Aufstellung des Staatshaushalt mitgerechnet, sie müssen aber ratifiziert werden.

Wegen der Auflösung des Parlaments und Ausschreibung der Parlamentswahlen werden die Straßenbauunternehmen in Serbien die ganze Bausaison verpassen und große, von der Weltbank und europäischen Banken bewiligte infrastrukturelle Projekte müssen gestoppt werden.

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