Quelle: eKapija | Dienstag, 08.11.2016.| 16:29
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Exporte im Wert von 700 Mio. USD 2022 - Deutschland bietet Serbien neue Lösungen für holzverarbeitende Industrie

Ein Exportüberschuss von fast 200 Mio. USD, den die Holz verarbeitende Industrie in Serbien jährlich erwirtschafte, sei der deutlichste Indikator dafür, dass Holz ein wichtiges Produkt und ein großes Potenzial der serbischen Volkswirtschaft darstelle, erklärte der Geschäftsführer der Deutsch-Serbischen Wirtschaftskammer Martin Knapp heute an der Eröffnung der
Fachkonferenz zum Thema "Maschinen und Ausrüstungen für die Möbelindustrie und holzverarbeitende Industrie in Serbien".

Über den Zustand der Holz verarbeitenden Industrie in Serbien hat Professor Dr. Branko Glavonjic, Leiter der Abteilung für Technologie, Management und Design von Möbeln und Holzprodukten der Fakultät für Forstwissenschaft in Belgrad gesprochen, mit Schwerpunkt auf die Erstellung einer neuen Nationalstrategie für die Entwickung der Holz verarbeitenden Industrie in Serbien.

- Wir setzen uns maximal dafür ein, dass Serbien für Holz-Produkte mit hohem Mehrwert bekannt wird - sagte Glavonjic und fügte hinzu:

- Mit einer besseren Organisation des Sektors und der technologischen Modernisierung der Unternehmen erwarten wir die stärkere Unterstützung der Regierung in den folgenden fünf Jahren und die intensivere Entwicklung, die uns zu Exporten im Gesamtwert von fast 700 Mio. USD 2022 führen werden.

Er erinnerte daran, dass die Möbel- und Holz verarbeitende Industrie derzeit 23.000 Arbeitnehmer beschäftigt, weniger als vor 20 Jahren, als Mitarbeiterzahlen in diesem Sektor 37.000 erreichten. 95% der Möbelproduktion in Serbien entfallen auf Mikro- und Kleinunternehmen, und nur 5% auf den Mittelstand.

Für Ulrich Wild, Berater der Exportinitiative des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sei diese Fachkonferenz sehr erfolgreich gewesen, insbesondere in Hinsicht auf die beschränkte Möbel- und Holzindustrie in Serbien.

- Die Vorbereitungen für ein Projekt wie dieses dauern sehr lange, genauso wie unsere Zusammenrbeit mit der Deutsch-Serbischen Wirtschaftskammer. Wir freuen uns sehr, dass das Publikum so großes Interesse für dieses Thema gezeigt hat, wie auch, dass es anwesenden deutschen Unternehmen gelungen ist, mit ihren neuen Technologien potenzielle Partner in Serbien zu gewinnen - sagte Wild.

Ein großer Beitrag zur Fachkonferenz in Belgrad haben Vertreter von zehn deutschen Unternehmen gegeben, die ihre Maschinen und Ausrüstungen für die Möbelindustrie und holzverarbeitende Industrie in Serbien präsentiert haben. Nach der Konferenz wurden mehrere B2B-Treffen mit serbischen Unternehmen und Institutionen veranstaltet, um Gäste aus Deutschland mit dem serbischen Markt und Möglichkeiten für die Zusammenarbeit und den Wissens- und Erfahrungsaustausch bekannt zu machen.

Nach dem Abschluss der Konferenz äußerte Stevan Djuric im Namen der Deutsch-Serbischen Wirtschaftskammer die große Zufriedenheit damit, dass zehn Anbieter von Maschinen und Ausrüstungen für die Möbelindustrie und holzverarbeitende Industrie aus der Bundesrepublik Deutschland Interesse für dieses Projekt gezeigt hätten.

- Dieser Bereich gehört zu vier strategisch wichtigen Sektoren Serbiens, was das Interesse beider Seiten, deutscher Anbieter und serbischer Unternehmen erklärt - so Djuric.

Die Fachkonferenz "Maschinen und Ausrüstungen für die Möbelindustrie und holzverarbeitende Industrie in Serbien" wurde von der Deutsch-Serbischen Wirtschaftskammer (AHK Serbien), unter der Schirmherrschaft des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie veranstaltet.

Die Deutsch-Serbische Wirtschaftskammer veranstaltet seit Jahren Fachkonferenzen, an denen Delegation der deutschen Unternehmen aus verschiedenen Bereichen teilnehmen. Das Ziel dieser Konferenzen ist, dass Unternehmen und Institutionen in Serbien von Experten über die neuesten Technologien informiert werden. Die Situation auf dem serbischen Markt wird dabei von Fachleuten aus Serbien präsentiert. Die AHK Serbien will dadurch auch deutsche Unternehmen mit potenziellen Partnern in Serbien zusammenzubringen.

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