Quelle: Tanjug/Beta | Samstag, 10.09.2016.| 22:50
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Mindestlohn 130 Dinar pro Stunde erst 2017 - 22.620 Dinar monatlich

(FotoI.Vukša)
Ab dem 1. Januar 2017 sollte der Mindestlohn in Serbien auf 130 Dinar pro Stunde erhöht werden, gab man am Samstag, 10. August nach der Sitzung des Wirtschafts- und Sozialrats bekannt.
- Es handelt sich um eine deutliche Steigerung um 1.586 Dinar bzw. um 22.620 Dinar monatlich - erklärte der Minister für Arbeit, Beschäftigung und Sozialpolitik Aleksandar Vulin.
In Hinsicht auf positive wirtschaftliche Entwicklungen war man in der Regierung der Meinung, dass es Raum für die Erhöhung der untersten Lohngrenze in Serbien gebe, sagte Vulin.
- Diese Regierung will, dass unsere Bürger jeden Fortschritt zu spüren bekommen - unterstrich Vulin.
Serbiens Premier Aleksandar Vučić hat noch früher gesagt, dass die Regierung für die Erhöhung des Mindestlohns bereit sei sowie dass die Reformen bisher erfolgreich durchgeführt worden seien.
Die Gewerkschaften schätzen, dass in Serbien rund 300.000-350.000 Erwerbstätige den Mindestlohn verdienen.
Im September 2015 beschloss die Regierung Serbiens, dass die unterste Lohngrenze in Serbien - 121 Dinar pro Stunden - unverändert bleiben sollte.
Die Gewerkschaften haben damals die Erhöhung auf 143,5 Dinar pro Stunden, aber die Vertreter der Arbeitgeber und der Regierung Serbiens waren dagegen.
Der Mindestlohn wurde zum letzten Mal im September 2014 auf 121 Dinar erhöht.
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