Quelle: eKapija | Sonntag, 07.08.2016.| 23:26
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Subventionen für Leoni und Sinterfuse im Wert von fast 6 Mio. EUR - Beschäftigung für 1.100 Arbeitnehmer

(FotoMonkey Business Images/shutterstock.com)
Serbiens Wirtschaftsminister Željko Sertić unterzeichnete am Freitag, 5. August einen Vertrag über Subventionen für den Bau von weiteren zwei Werken und Beschäftigung von neuen Mitarbeitern in Prokuplje und Doljevac mit dem Generaldirektor von Leoni Clemens Sachs.
Leoni plant Investitionen im Wert von mindestens 22 Mio. EUR und die Beschäftigung von fast 1.000 neuen Mitarbeitern in den nächsten drei Jahren. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter sollte dadurch um 500 neue Arbeitskräfte erhöht werden und am Ende des Projekts 5.202 erreichen.
Der Investor ist verpflichtet, die Gesamtzahl der Beschäftigten im Zeitraum von fünf Jahren nach dem Abschluss des Projekts nicht zu reduzieren und Gehälter auf dem Niveau des Mindestlohns erhöht um mindestens 20% regelmässig zu zahlen.
In neuen Werken, die innerhalb von drei Jahren zu bauen sind, sollten Fahrzeugleitungen für BMW, Jaguar und Land Rover hergestellt werden. Die Republik Serbien gewährt Subventionen im Gesamtwert von 5,5 Mio. EUR für dieses Projekt, die 25% der Investitionskosten decken sollten.
Leoni ist seit 2009 in Serbien tätig, mit Fabriken in Prokuplje in Doljevac.
Ein Vertrag über Subventionen wurde mit dem auf das Gießen von Nichteisenmetallen spezialisierte Automobilzulieferer Sinterfuse unterzeichnet. Das Unternehmen sollte mindestens 2,5 Mio. EUR investieren und fast 100 Mitarbeiter in den nächsten drei Jahren einstellen.
Der Staat wird diese Investition mit 315.000 EUR unterstützen. Der Investor darf die Gesamtzahl der Beschäftigten drei Jahre nach dem Abschluss des Projekts nicht reduzeiren und er muss Gehälter auf dem Niveau des Mindestlohns, erhöht um mindestens 20% zahlen.
Das Unternehmen ist Teil der King LTD Gruppe, mit Produktionsstätten in Serbien, Israel, den USA und der Türkei. Ihre Hauptmärkte sind Australien, Asien, Nahost, EU-Länder, Israel und die USA.
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