Quelle: Tanjug | Montag, 11.07.2016.| 00:17
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Europäische Kommission ermittelt wegen Billigimporte von serbischem Stahl - Regierung Serbiens zeigt sich hilfsbereit

(FotoAvatar_023/shutterstock.com)
Serbiens Regierung sei bereit, der Europäischen Kommission bei der Ermittlungen wegen angeblicher Billigimporte von serbischem Stahl maximal zu helfen, heißt es in einer Mitteilung von Sonntag, 10. Juli 2016.
Die Regierung Serbiens sei "mit Beschwerden des Wirtschaftsverbandes der europäischen Eisen- und Stahlindustrie (Eurofer) wegen der angeblichen Billigimporten von Stahl in die EU und mit dem eingeleiteten Ermittlungsverfahren vertraut. Serbien ist bereit, der Europäischen Kommission bei den Ermittlungen maxmal zu helfen", heißt es in der Mitteilung.
- Wir erwarten, die vollständige Dokumentation von der Kommission bald zu erhalten, mit präzisen Informationen, auf deren Grundlage wie die Antworten vorbereiten werden, überzeugt davon, dass Hersteller aus Serbien gegen Anti-Dumping-Regeln nicht verstoßen haben - teilte die Regierung mit.
Die Regierung hofft in der Mitteilung, dass "die Europäische Kommission diese Argumente akzeptieren wird.".
Nur einige Tage nach der offiziellen Übernahme des Stahlwerks in Smederevo vom chinesischen Unternehmen "Hesteel", leiteten die Beamten in Brüssel die Ermittlungen wegen Billigimporten von serbischem Stahl ein. Zum Schutz der europäischen Stahlindustrie vor Billigimporten hat die EU-Kommission ein neues Ermittlungsverfahren gegen Brasilien, den Iran, Russland, Serbien und die Ikraine eingeleitet.
Das Verfahren wurde vom europäischen Stahlverband Eurofer beantragt. Dieser sieht die heimischen Unternehmen wegen Billigimporten aus China und den erwähnten Ländern in Lebensgefahr. Euriopäische Stahlhersteller weisen dabei auf das Protokoll 5 des Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommens hin, das staatliche Beihilfen und Ausfuhrverfahren betrifft.

Das Ermittlungsverfahen sei aufgrund Beweise der europäischen Stahlhersteler eingeleitet worden und betreffe den Zeitraum vom 1. Juli 2015 bis 30. Juni 2016, als das Stahlwerk in Smederevo vom Unternehemn "HPK Engineering" unter der Leitung von Peter Kamaras gemanagt worden sei, heißt es in der Mitteilung der EK.
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