Quelle: eKapija | Montag, 30.05.2016.| 15:14
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SERTIĆ: Sanierungspläne für sieben Unternehmen, Vereinbarungen mit Gläubigern für restliche vier

Željko Sertić

Keines von 11 strategische wichtigen Unernehmen, die mit dem staatlichen Schutz vor Gläubigern ab dem 1. Juni nicht mehr rechnen können, wird in Konkurs gehen, teilte am Samstag Abend (28. Mai 2016) der Wirtschaftsminister Željko Sertić mit.

Die Regierung hat diesen Unternehmen ermöglicht, die Ausübung der Geschäftstätigkeit in der kommenden Zeit fortzusetzen, sagte der Minister in einem Interview für den Fernsehsender RTS und unterstrich dabei, dass keines von ihnen mit den staatlichen Subventionen rechnen kann. Diese Praxis wurde noch im Vorjahr abgeschafft.

Sieben Unternehmen werden das durch im Voraus vorbereitete Sanierugnspläne tun, und für weitere wurde mit Gläubigern vereinbart, die Einziehung von ihren Forderungen zu verschieben, präzisierte Sertić.

Der größte Teil der Unternehmen muss die Mitarbeiterzahl reduzieren. Viele haben bereits entsprechende Versorgugnsprogramme für überschüssige Arbeitskräfte geboten. Auf die Frage, wie hoch die Schulden dieser Untenrehmen sind, angwortete Sertić, dass diese 17 geschützte Unternehmen insgesamt 3,5 Milliarden EUR schulden.

- Diese 17 Unternehmen mit rund 22.000 Mitarbeitern stellen ein großes Potenzial für uns dar. Der beste Beweis dafür, dass wir eine gute Wahl getroffen haben, ist die Tatsache, dass wir sie zum größten Teil auf die Beine gestellt haben - sagte Sertić.

Auf die Frage, wie viel Beschäftigte sich für das Versorgungsprogramm entscheiden werden, antwortete Sertić, dass das von jedem konkreten Unternehmen abhängt. Er wies dabei auf das Beispiel des Unternehmens FAP in Priboj, wo sich 627 von insgesamt 650 Mitarbeitern für das Versorgungsprogramm angemeldet haben.

- Das bedeutet aber nicht, dass die Regierung die Reorganisation von FAP und die Suche nach einem Investor für dieses Unternehmen aufgegeben hat - präzisierte Sertić.

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