Quelle: RTV | Montag, 21.03.2016.| 10:23
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HIP "Petrohemija" verschuldet mit mehr als 400 Mio. USD - Wenn es keine Lösung bis Ende Mai gibt, droht dem Unternehmen Konkurs

(Fotohip-petrohemija.com)
Ende Mai ist bald da und mit ihm auch die Abschaffung des gesetzlichen Gläubigerschutzes für staatliche Unternehmen, denen die Privatisierungsfrist verlängert wurde. Im petrolchemischen Unternehmen "HIP Petrohemija" mit Sitz in Pančevo gibt es keine offizieleln Informationen darüber, was man bisher getan hat, um den Konkurs zu vermeiden ,aber die Gewerkschaften sind optimistisch.
Ihr Optimismus beruht auf guten Ergebnissen der Fabrik dank sehr günstigen Marktbedingungen und einer konstruktiven Haltung der Gläubiger zu ihr, insbesondere des Mineralölunternehmens "Naftna industrija Srbije" (NIS).
Die Geschäftsleitung von "Petrohemija" bot dem Wirtschaftsministerium zwei Optionen für die Erholung des Unternehmens - die freiwillige finanzielel Restrukturierung oder einen im Voraus vorbereiteten Sanierungsplan.
Die Schulden von "HIP Petrohemija" Pančevo gegenüber NIS, "Srbijagas" und "Lukoil", als den größten Gläubigern, übertreffen 400 Mio. USD, und es wäre logisch, dass das Unternehmen, wenn keine Lösung gefunden wird, Anfang Sommer in Konkurs geht. Insbesondere in Hinblick darauf, dass alle bisherigen Versuche, einen strategischen Partner zu finden, gescheitert sind.
Gewerkschaftler sind aber der Meinung, dass es in Hinsicht auf die stabilen und positiven Ergebnisse eines der größten heimischen Exporteure Gründe für den Optimismus gebe.
- Die Rohstoffe, die wir nutzen und die Energiekosten sind sehr günstig, und unsere petrolchemische Produkte erreichen solide Preise. "HIP Petrohemija" hat im Vorjahr positive Finanzergebnisse auf monatlicher Basis erzielt und hoffe darauf, dass sich dieser Trend auch 2016 fortsetzte. "Petrohemija" erhält keine Subventionen mehr, und ihm gelingt trotzdem, die Löhne und Sozialbeiträge auszuzahlen, sowie alle Kosten zu decken. So wäre es Selbstmord, das Unternehmen in den Konkurs zu treiben - meint Zoran Obradović, Vorsitzende der Gewerkschaft der Ingenieure und Techniker "Nezavisnost".
(Fotohip-petrohemija.com)
Jetzt sei die richtige Zeit für de Bau einer Polypropylen-Fabrik, die dem Unternehmen die vollständige Nachhaltigkeit sichern könnte, obwohl man noch keinen strategischen Partner gefunden hat, glaubt man in der Selbstständigen Gewerkschaft.
- Ich glaube, dass wir aus eigenen Reserven und mit Hilfe des Staates, Polypropylen in "Perohemija" erzeugen können. Das wäre eine Lösung für das ganze Problem. Es handelt sich um Investition im Wert von 120 und 150 Mio. EUR. Ein mit NIS unterzeichneten Memorandum enthält die Polypropylen-Fabri, sodass man daran arbeitet - erklärt Novica Kocić, Vorsitzende der Selbstständigen Gewerkschaft von "Petrohemija".
Sehr ermutigend sei die Tatsache, dass NIS Verständnis für "Petrohemija" und Interesse für die Zusammenarbeit mit "Petrohemija" habe, unterstreichen die Gewerkschaftler.
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